Scorpio Gold: 2,94 Gramm Gold je Tonne auf 36,42 Metern bei Nevada-Projekt
Scorpio Gold hat von acht Bohrungen der Phase Zwei beim Manhattan-Projekt in Nevada vielversprechende Goldgehalte gemeldet, darunter 2,94 g/t Gold über 36,42 Meter bei Goldwedge. Das Junior-Unternehmen prüft zudem die Wiederaufnahme des Untertagebaus sowi

Die Scorpio Gold Corp. (NASDAQ: SGLD) (TSXV: SGLD) (OTCQB: SRCRF) (FSE: RY9) hat die Resultate von acht Bohrungen ihrer zweiten Explorationsphase beim Manhattan-District-Projekt („Manhattan") im US-Bundesstaat Nevada veröffentlicht. Konkret handelt es sich um die Bohrlöcher 26MN-117 sowie 26MN-119 bis 26MN-125. Die Kernbohrungen durchteuften in mehreren Arealen mineralisierte Zonen, wobei die Lagerstätte Goldwedge die höchsten Goldgehalte aufwies. Die Mitteilung datiert vom 14. Oktober 2026 aus Vancouver, British Columbia.
Das Spitzenergebnis verbuchte Bohrung 26MN-124 im Bereich Goldwedge: 2,94 Gramm Gold je Tonne (g/t) auf einer Länge von 36,42 Metern, beginnend bei 169,62 Metern Tiefe. Darin eingeschlossen ist ein hochangereicherter Bereich von 19,33 g/t Gold auf 4,27 Metern ab 188,36 Metern. Die Vererzung liegt innerhalb der tektonisch beanspruchten Zanzibar- und Gold-Hill-Formationen. Bohrloch 26MN-125 förderte bei West Pit 24,85 g/t Gold auf 1,22 Metern ab 150,88 Metern innerhalb der Gold-Hill-Formation zutage.
Auch in den weiteren Zielzonen stießen die Bohrarbeiten auf Goldvorkommen. Bohrung 26MN-121 ergab bei Black Mammoth 1,37 g/t Gold auf 17,07 Metern ab 275,54 Metern, eingebettet in die Schluffsteine (Mudstones) der Zanzibar-Formation. Darin liegt ein Abschnitt von 17,04 g/t Gold auf 1,07 Metern ab 289,74 Metern am brekziierten Übergang zwischen Zanzibar-Mudstone und Zanzibar-Kalkstein. Entlang des Zanzibar-Trends lieferte Bohrloch 26MN-122 1,18 g/t Gold auf 17,10 Metern ab 47,21 Metern, darunter 5,58 g/t auf 2,59 Metern ab 60,66 Metern, sowie 1,48 g/t Gold auf 9,48 Metern ab 67,79 Metern in den Metasedimenten der Gold-Hill-Formation.
Relevanz für den Ressourcenausbau
Nach Unternehmensangaben hat Scorpio Gold seit dem Start der zweiten Diamantbohrkampagne insgesamt 122 Bohrlöcher niedergebracht (25MN-011 bis 25MN-045, 26MN-046 bis 26MN-132) mit einer kumulierten Bohrmeterzahl von 35.844 Metern. Mit den nun veröffentlichten Daten liegen für 115 dieser Bohrlöcher Assay-Resultate vor (25MN-011 bis 25MN-045, 26MN-046 bis 26MN-125, gesamt 33.379 Meter). Für sieben weitere Bohrungen (26MN-126 bis 26MN-132, insgesamt 2.465 Meter) stehen die Laborergebnisse noch aus und werden nach Eintreffen bekannt gegeben.
Wie das Unternehmen darlegt, befindet sich der hochgradige Bereich in Bohrung 26MN-124 in stark alterierten und brekziierten Metasedimenten der Gold-Hill-Formation. Er repräsentiert nach Einschätzung von Scorpio Gold eine von mehreren eigenständigen Bruchflächen, die eine größere sogenannte negative Blumenstruktur formen, wie sie für die Goldwedge-Zone interpretiert wird. Die gestörten und zerbrochenen Gesteinskörper in dieser Struktur begünstigen einen erheblichen Fluidtransport und erschaffen so die hochwertige Lagerstätte bei Goldwedge.
Einordnung und Perspektive
Zayn Kalyan, Vorstandsvorsitzender und CEO von Scorpio Gold, bewertet die Resultate: „Bohrung 26MN-124 erbrachte 2,94 Gramm Gold über 36,42 Meter mit einem enthaltenen Abschnitt von 19,33 Gramm auf 4,27 Metern und ist vereinbar mit hochgradigen Zufuhrzonen, die eine ausgedehntere mineralisierte Hülle versorgen." Kalyan hebt hervor, das Unternehmen könne die aktuelle konforme Ressource erweitern, historische Ressourcenschätzungen aktualisieren sowie frühere Kleinbergbaustätten erkunden, die bis zum ersten Goldrausch in dieser Region zurückreichen.
Bei Goldwedge zeigen die aktuellen Bohrergebnisse durchgehend solide Goldgehalte, vor allem in den paläozoischen Sedimenten der ordovizischen Zanzibar-Formation sowie in der darunter anstehenden kambrischen Gold-Hill-Formation. Diese liegen im strukturell vorbereiteten Hangendbereich der Reliance-Störung, die als einer der wesentlichen Fluidpfade gilt, goldreiche Lösungen zu den aussichtsreichen Wirtsgesteinen im Goldwedge-Areal zu leiten. Laut Firmenangaben gab Bohrloch 26MN-124 zusätzlichen Auftrieb, eine mögliche Wiederaufnahme des Untertagebaus bei Goldwedge als kurzfristigeren Weg zur Produktion zu evaluieren.
Aus Sicht von Rohstoffanlegern ist die Nachricht richtig einzuordnen: Es handelt sich um Explorationsergebnisse eines Junior-Unternehmens, die noch keine kommerzielle Förderung darstellen. Zuletzt notierte der Titel bei 0,27 Euro und legte um 0,02 beziehungsweise 6,00 Prozent zu. Darüber hinaus plant Scorpio Gold ein Sonic-Bohrprogramm zur erstmaligen Bewertung von Gehalt und Tonnage des historischen Haufenlaugungsbetriebs, des Tailings-Beckens und des Niedriggradlagerstocks; die Arbeiten sollen noch vor Monatsende aufgenommen werden.
