Rekordproduktion bei Aya Gold & Silver: 2,03 Mio. AgEq-Unzen im dritten Quartal 2026
Aya Gold & Silver hat mit 2,03 Mio. Silberäquivalent-Unzen im dritten Quartal 2026 einen neuen Produktionsrekord erzielt – ein Plus von 51 Prozent zum Vorjahr, getragen von der Zgounder-Mine und der zeitlich befristeten Pyrit-Wiederaufnahme in Boumadine.

Die kanadische Edelmetall-Gesellschaft Aya Gold & Silver Inc. (TSX: AYA; NASDAQ: AYA) hat für das dritte Quartal 2026 einen neuen Produktionsrekord vorgelegt. Wie der in Montreal beheimatete Rohstoffkonzern am 14. Oktober 2026 bekanntgab, belief sich die konsolidierte Förderung auf Silberäquivalent-Basis (Moz AgEq) in den drei Monaten bis zum 30. September 2026 auf insgesamt 2,03 Millionen Unzen. Dies markiert einen Zuwachs von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sowie eine Steigerung um 21 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2026.
In dieser Gesamtproduktion sind 0,54 Millionen AgEq-Unzen aus der Wiederinbetriebnahme des historischen Pyritbestands in Boumadine (Königreich Marokko) enthalten. Dieser Anteil verzeichnete ein Plus von 186 Prozent im Quartalsvergleich. Somit stützt sich die operative Entwicklung des Unternehmens auf zwei Standbeine: die fortlaufende Silbergewinnung in der Zgounder-Mine sowie die zeitlich befristete Verarbeitung des Pyritlagers in Boumadine.
Spitzenwerte aus der Zgounder-Silbermine
Aus der Zgounder-Silbermine wurden im dritten Quartal 2026 insgesamt 1,50 Millionen Unzen Silber gefördert – ein neuer Bestwert für ein einzelnes Quartal. Dies entspricht einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Begründung nennt der Konzern verbesserte Betriebsprozesse, bei denen stabile Silberausbeuten und konstante Zufuhrgrade beibehalten werden konnten. In der angegebenen Silberproduktion enthalten sind 138.100 Unzen Silberzement, die zum Quartalsende noch nicht der Verhüttung zugeführt worden waren.
Die Aufbereitungsanlage verarbeitete im Berichtszeitraum eine Rekordmenge von 376.863 Tonnen Erz, was einer Tagesleistung von 4.096 Tonnen (tpd) gleichkommt – ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Aufgabegrad lag bei 146 Gramm Silber je Tonne (g/t). Die Verfügbarkeit der Mühle erreichte 99,4 Prozent, die metallurgische Effizienz blieb mit einer Silberausbeute von 92,0 Prozent im erwarteten Rahmen.
Die Mühlendurchsatzleistung profitiert weiterhin von einem externen Brecherdienstleister, der vor Ort bleiben wird, bis die geplante Erweiterung des Brechers abgeschlossen ist. Deren Fertigstellung ist für den Jahresanfang 2027 vorgesehen. Die Abbaubetriebe erzielten eine durchschnittliche Förderrate von 4.746 tpd bei 143 g/t Silber. Die Abbaurate im Tagebau lag bei 3.486 tpd bei einem Abraumverhältnis von 12, während die Untertageaktivitäten 1.260 tpd beisteuerten.
Der Bau der zweiten Ausbaustufe der Tailings-Lagerstätte (TSF) wurde termingerecht zu Beginn des dritten Quartals 2026 abgeschlossen. Der Erzvorrat stieg um 16 Prozent im Quartalsvergleich auf 434.538 Tonnen an. Damit rückt das Unternehmen seinem Ziel näher, einen Drei-Monats-Vorrat aufzubauen, um den Abbauplan abzusichern.
Entwicklungen bei der Pyrit-Rückgewinnung in Boumadine
Gegen Ende 2025 startete Aya die Wiederaufnahme und den Verkauf des historischen Pyritbestands in Boumadine. Im dritten Quartal 2026 erbrachte dieser Betrieb 536.879 Unzen AgEq, berechnet auf Basis eines Gold-Silber-Verhältnisses von 68:1. Das rückgewonnene und zerkleinerte Material belief sich auf insgesamt 49.890 Tonnen mit Durchschnittsgehalten von 151 g/t Silber und 2,61 g/t Gold.
Die in Boumadine wiederaufgenommene Pyritmenge legte um 191 Prozent im Quartalsvergleich zu. Das Unternehmen führt diese Entwicklung auf einen normalisierten Betriebsablauf nach wetterbedingten Unterbrechungen in der ersten Jahreshälfte zurück. Die Wiederinbetriebnahme und der Verkauf des historischen Pyritvorrats, am 19. November 2025 bekanntgegeben, werden voraussichtlich zeitlich befristet sein – rund 20 bis 24 Monate ab jenem Datum oder bis zur Erschöpfung des Bestands. Das polymetallische Gesamtprojekt Boumadine befindet sich weiterhin im Explorations- und Evaluierungsstadium und noch nicht in der kommerziellen Förderung.
„Das dritte Quartal war erneut ein Rekordquartal in Zgounder, mit Höchstwerten sowohl bei der Silbergewinnung als auch bei der Mühlenkapazität. Diese starke operative Leistung ist das unmittelbare Ergebnis der Optimierungsmaßnahmen, die unser Team vor Ort umgesetzt hat“, erklärte Benoit La Salle, Präsident und CEO. „Da Zgounder nun im Dauerbetrieb läuft, sind wir auf einem guten Weg, unsere Produktionsprognose für 2026 zu erreichen.“
Unternehmensprofil
Bei Aya Gold & Silver handelt es sich um einen kanadischen Edelmetall-Produzenten mit operativem Schwerpunkt Marokko, der entlang der gesamten Bergbau-Wertschöpfungskette aktiv ist. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Ausweitung seiner Ressourcenbasis und seines Landbesitzes entlang der Anti-Atlas-Störung – einer Region, die als eine der geologisch ergiebigsten, bislang unterexplorierten und bergbaufreundlichsten Gegenden Afrikas gilt. Aya betreibt in Zgounder eine seltene, reine Silbermine, die aus ihrer Verarbeitungsanlage Silberdoré herstellt. Zur Wachstumspipeline gehört das polymetallische Boumadine-Projekt, für das derzeit Machbarkeitsstudien erstellt werden.
Die wissenschaftlichen und technischen Angaben der Mitteilung wurden von Raphaël Beaudoin, P. Eng., Vice President Operations von Aya, als qualifizierte Person gemäß National Instrument 43-101 geprüft und freigegeben. Aus deutscher Anlegersicht ist anzumerken, dass die Aktie sowohl an der kanadischen TSX als auch an der US-amerikanischen NASDAQ unter dem Kürzel AYA gehandelt wird. Die Pressemitteilung enthält zahlreiche zukunftsgerichtete Aussagen, die mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind und keine Gewähr für die künftige Entwicklung bieten.
