Arras Minerals: Bohrungen am Berezski-Trend liefern vielversprechende Kupfer-Gold-Abschnitte
Arras Minerals veröffentlicht neue Bohrergebnisse vom Elemes-Projekt in Kasachstan: Am Berezski-Trend zeichnen sich mehrere Porphyrit-Zentren und ein epithermales Goldsystem ab, während das Ziel K-Ozek mit hochgradigen Goldfunden aufwartet.

Die kanadische Arras Minerals Corp. (TSXV: ARK) (OTCQB: ARRKF) veröffentlichte am 8. Oktober 2026 frische Resultate ihres aktiven Diamantbohrprogramms am Elemes-Projekt in der kasachischen Region Pawlodar. Das Programm umfasst insgesamt 40.000 Bohrmeter. Die nun vorgelegten Daten betreffen die Areale Berezski Central und K-Ozek. Nach Aussage des Unternehmens zeichnet sich damit ein wesentlich präziseres Bild der räumlichen Ausdehnung und geologischen Struktur des Berezski-Trends ab. Man erkenne inzwischen mehrere Porphyrit-Zentren sowie ein gut konserviertes epithermales Goldsystem.
Im Bereich Berezski Central erzielte das Bohrloch EL26042 auf 574 Metern Länge ab 98 Metern Teufe einen durchschnittlichen Gehalt von 0,40 Prozent CuEq. Ein Teilabschnitt von 211 Metern ab 433 Metern Teufe wies 0,62 Prozent CuEq auf, verbunden mit ausgeprägten Kupfer-Molybdän-Magnetit-Trümern. Bohrloch EL26041 durchteufte auf 707 Metern ab 4 Metern Teufe einen Mittelwert von 0,26 Prozent CuEq, darunter 142 Meter mit 0,29 Prozent CuEq ab 90 Metern Teufe. Zwischen 492 und 709 Metern Tiefe zeigten sich lagige Quarz-Chalkopyrit-Molybdänglanz-Trümer, die auf 271 Metern einen Gehalt von 0,31 Prozent CuEq lieferten.
Das Unternehmen bewertet Umfang und Beschaffenheit der in den Bohrlöchern EL26041 und EL26042 angetroffenen Mineralisation als Bestätigung der These, dass es sich bei Berezski Central um ein aufstrebendes, ausgedehntes Porphyrit-Kupfer-Gold-System handelt.
Goldfunde im Zielgebiet K-Ozek
Auch am neu abgegrenzten epithermalen Ziel K-Ozek überzeugten die Bohrergebnisse. Bohrloch EL26029 durchörterte eine mächtige Zone von 229 Metern mit 0,30 g/t Gold ab 2 Metern Tiefe. Ein hochwertigerer Kernbereich von 25 Metern ab 174 Metern Tiefe wies 1,11 g/t Gold auf. EL26039 traf auf 22,8 Metern ab 124,2 Metern Tiefe auf 5,37 g/t Gold, darin enthalten ein Abschnitt von 13,8 Metern mit 8,84 g/t Gold sowie 6,1 Meter mit 17,0 g/t Gold. EL26044 erbrachte 40 Meter mit 0,83 g/t Gold ab 147 Metern Tiefe, darunter 2 Meter mit 12,65 g/t Gold.
Laut Arras belegen die Resultate von K-Ozek eine breite niedriggradige Goldmineralisation, die von gut ausgebildeten hochgradigen Goldzonen oberhalb von 1 g/t Gold durchzogen wird. Zudem sei die Vererzung über mehrere breite Bereiche verteilt und nicht auf eine einzelne, isolierte Struktur begrenzt. Das Ziel K-Ozek liegt innerhalb eines abgesenkten Blocks zwischen Berezski Central und Berezski North. Das Unternehmen vermutet, dass dadurch der höher gelegene epithermale Teil des hydrothermalen Systems erhalten blieb, der über den benachbarten Porphyrit-Zentren weitgehend abgetragen wurde. Dies lasse darauf schließen, dass sich möglicherweise ein weiteres Porphyrit-System in der Tiefe unter K-Ozek erhalten hat – eine Annahme, die jedoch noch durch Bohrungen zu überprüfen ist.
CEO Tim Barry: „Geologisches Modell ist überzeugend“
Tim Barry, Chief Executive Officer von Arras Minerals, äußerte sich wie folgt: „Diese Ergebnisse beginnen tatsächlich, den Berezski-Trend geologisch zusammenzuführen. Das Bohrloch EL26042 ist ein bedeutendes Loch für Berezski Central. Es liefert nicht nur ein weiteres sehr breites Kupfer-Gold-Intervall, sondern tiefer im Bohrloch zeigen sich vermehrt Cu-Mo-Magnetit-Trümer, wie wir sie beim weiteren Vordringen in das Porphyrit-System erwarten.“
Besonders vielversprechend sei die Entwicklung bei K-Ozek: „Wir haben hochgradiges Gold in einem eindeutig höher gelegenen epithermalen Umfeld angetroffen, das sich in einem abgesenkten Block zwischen Berezski Central/Berezski East und Berezski North befindet.“ Vereinfacht ausgedrückt scheine dieser Block einen Teil des hydrothermalen Systems konserviert zu haben, der über den benachbarten Porphyrit-Zentren erodiert wurde. Daraus ergebe sich eine klare geologische Fragestellung: Ist das Porphyrit-System unterhalb des erhaltenen epithermalen Systems bei K-Ozek ebenfalls noch intakt? „Die Antwort darauf kennen wir noch nicht, und dazu sind Bohrungen erforderlich, aber das geologische Modell ist überzeugend“, so Barry.
Über mehr als sieben Kilometer hinweg verfügt Arras eigenen Angaben zufolge nun über drei bedeutende Porphyrit-Systeme an oder nahe der Oberfläche, ein erhaltenes hochgradiges epithermales Goldsystem dazwischen sowie das Potenzial für ein weiteres Porphyrit-Zentrum in der Tiefe. Das sich abzeichnende geologische Modell für den Berezski-Trend ist dabei vergleichsweise einfach: Die Lagerstätten Berezski Central/Berezski East und Berezski North legen die tiefere Ebene eines Porphyrit-Systems frei, während K-Ozek innerhalb eines strukturell abgesenkten Blocks ein flacheres epithermales System bewahrt hat, das ein tieferes Porphyrit-Zentrum überlagert. Arras weist darauf hin, dass es sich hierbei um ein Explorationskonzept handelt, das durch Bohrungen noch nicht bestätigt wurde.
Für Rohstoff-Anleger ist die Nachricht insofern von Interesse, als Kasachstan als ressourcenreiches Land zunehmend die Aufmerksamkeit internationaler Minenunternehmen auf sich zieht. Arras Minerals notiert an der TSXV unter dem Symbol ARK sowie im US-Freiverkehr unter ARRKF.
