Spanish Mountain Gold meldet oberflächennahe Goldfunde aus Machbarkeitsbohrungen
Spanish Mountain Gold hat neue Bohrergebnisse aus 28 Diamantbohrungen vorgelegt. Die beste Interzeption stammt aus Bohrung 26-DH-1414 mit 295,5 Metern bei 0,54 g/t Gold nahe der Oberfläche. Von den geplanten 60.000 Bohrmetern sind rund 33.353 Meter abgesc

Spanish Mountain Gold Ltd. (TSX-V: SPA) (FSE: S3Y) (OTCQB: SPAUF) hat die Analyseergebnisse von 28 weiteren Diamantbohrungen aus dem Projekt Spanish Mountain Gold vorgelegt. Das Areal liegt im Cariboo-Goldgürtel in British Columbia, Kanada. Die aktuell gemeldeten Daten stammen aus den Bohrlöchern 26-DH-1391 bis 26-DH-1418.
Die bedeutendste Durchörterung gelang in Bohrung 26-DH-1414. Sie ergab auf 295,5 Metern einen Goldgehalt von 0,54 g/t, beginnend in 41,0 Metern Tiefe. In diesem Bereich findet sich ein höherwertiger Abschnitt von 107,0 Metern mit 0,93 g/t Gold ab 170,0 Metern Tiefe. Die Mineralisation reicht somit bis dicht unter die Erdoberfläche.
Das Unternehmen treibt mit diesem Programm sowohl Verdichtungsbohrungen als auch die Ausweitung der Ressourcen in der Hauptlagerstätte voran. Bislang sind rund 33.353 Meter des geplanten 60.000 Meter umfassenden Machbarkeits-Bohrprogramms 2026 niedergebracht worden. Für 25 weitere Bohrungen stehen die Auswertungen noch aus.
Die Einzelheiten
Neben Bohrung 26-DH-1414 vermeldete Spanish Mountain Gold drei weitere Bohrlöcher mit beachtlichen Ergebnissen. Bohrung 26-DH-1408 durchörterte 152,65 Meter mit 0,52 g/t Gold ab 8,85 Metern Tiefe, darin eingeschlossen 47,93 Meter mit 1,03 g/t Gold ab 35,0 Metern Tiefe.
Bohrung 26-DH-1399 lieferte 118,0 Meter mit 0,55 g/t Gold ab 18,0 Metern Tiefe. In diesem Abschnitt liegt ein höherwertiges Intervall von 25,0 Metern mit 1,35 g/t Gold, beginnend bei 68,0 Metern Tiefe.
Bohrung 26-DH-1391 ergab 340,00 Meter mit 0,36 g/t Gold ab 14,00 Metern Tiefe. Darin enthalten sind 48,0 Meter mit 0,64 g/t Gold ab 14,00 Metern sowie 146,0 Meter mit 0,54 g/t Gold ab 174,0 Metern Tiefe.
Das Machbarkeits-Bohrprogramm 2026 wurde im März 2026 gestartet. Es dient der Schließung von Lücken im Bohrnetz sowie der Ressourcenerweiterung in der Hauptlagerstätte. Ergänzend fließen Untersuchungen zu Kondemnation, geotechnischen Eigenschaften, Metallurgie, Geochemie und Grundwasser in die Machbarkeitsstudie ein.
Der zuletzt notierte Aktienkurs lag bei 0,24. Das Papier wird an der TSX-V unter SPA, in Frankfurt unter S3Y und am OTCQB unter SPAUF gehandelt.
Bisherige Entwicklungen
Bereits am 15.06.2026 hatte aktien.news darüber informiert, dass Spanish Mountain Gold vielversprechende Bohrergebnisse aus acht Diamantbohrlöchern des laufenden Programms 2025–2026 vorgelegt hatte. Damals waren rund 28.500 Meter Bohrungen absolviert, darunter 13.400 Meter im geplanten 60.000-Meter-Programm der Machbarkeitsstudie 2026. Für 19 weitere Bohrlöcher lagen die Analysen noch nicht vor.
Am 14.07.2026 folgte die Meldung über neue Analyseergebnisse aus sieben Diamantkernbohrungen, die die Orca-Störungszone deutlich erweiterten. Sie betrafen die Bohrlöcher 26-DH-1374 bis 26-DH-1380. Zu jenem Zeitpunkt waren rund 17.143 Meter des Gesamtprogramms fertiggestellt.
Am 02.10.2026 berichtete aktien.news, dass die Xatśūll First Nation aus der Cariboo-Region ihre Verträge mit Spanish Mountain Gold gekündigt hatte. Betroffen waren zwei Vereinbarungen aus den Jahren 2012 und 2021 zwischen der indigenen Gemeinschaft und dem Minenunternehmen. Die Aktie reagierte mit deutlichen Verlusten und schloss in Toronto 14,7 Prozent im Minus. Die Marktkapitalisierung lag bei 135,4 Millionen kanadischen Dollar (98,1 Millionen US-Dollar).
Bedeutung für Rohstoff-Anleger
Für Anleger, die auf Rohstoffwerte setzen, stellt diese Meldung vor allem eine Zwischenbilanz dar. Die Bohrergebnisse belegen, dass die Goldmineralisation in der Hauptlagerstätte näher an der Oberfläche liegt als bisher angenommen. Die Gehalte in den gemeldeten Abschnitten bewegen sich zwischen 0,36 g/t und 1,35 g/t Gold.
Gleichzeitig bleibt der zeitliche Horizont lang: Die Fertigstellung der Machbarkeitsstudie ist für das erste Halbjahr 2028 avisiert. Bis dahin wird die Bewertung des Unternehmens maßgeblich von weiteren Bohrerfolgen und dem Verlauf der begleitenden Fachprogramme bestimmt. Die Kündigung der Abkommen mit der Xatśūll First Nation vom 02.10.2026 bleibt ein Risikofaktor, der die Marktstimmung gedämpft hat.
Anleger sollten bedenken, dass es sich bei den gemeldeten Werten um Durchschnittsgehalte über zum Teil sehr lange Bohrstrecken handelt. Einzelne höherwertige Intervalle erlauben noch keine Rückschlüsse auf die Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts. Diese Bewertung wird erst mit der Machbarkeitsstudie vorgenommen.
Perspektive
Spanish Mountain Gold setzt das Machbarkeits-Bohrprogramm 2026 fort. Von den geplanten 60.000 Metern sind bislang rund 33.353 Meter abgeteuft. Die Ergebnisse für 25 weitere Bohrungen stehen noch aus.
Parallel laufen die Programme zu Kondemnation, geotechnischen Eigenschaften, Metallurgie, Geochemie und Grundwasser. Sie sollen die Machbarkeitsstudie untermauern, deren Abschluss für das erste Halbjahr 2028 vorgesehen ist.
Kurz erklärt
- Diamantbohrung: Ein Verfahren, bei dem ein ringförmiger Bohrkern aus dem Gestein gezogen wird, um dessen mineralische Zusammensetzung zu analysieren.
- g/t Gold: Maßeinheit für den Goldgehalt; sie gibt Gramm Gold pro Tonne Gestein an.
- Infill-Bohrung: Eine Verdichtungsbohrung, die den Abstand zwischen vorhandenen Bohrlöchern verringert und so die Ressourcenschätzung absichert.
- Machbarkeitsstudie: Eine umfassende technisch-wirtschaftliche Prüfung, die die Rentabilität eines Bergbauprojekts bewertet.
