Aluminium auf Vier-Jahres-Hoch: Iran-Angriffe erschüttern Weltmarkt
Iranische Raketenangriffe auf Golfstaaten-Schmelzwerke treiben Aluminiumpreise auf höchste Stände seit vier Jahren.

Der Aluminiummarkt erlebt einen historischen Preisschock. Iranische Militärschläge gegen wichtige Schmelzanlagen in der Golfregion haben die Notierungen am Montag auf knapp unter Vier-Jahres-Hochs getrieben. An der London Metal Exchange (LME) kletterte der Dreimonats-Kontrakt um 3,85 Prozent auf 3.440,25 US-Dollar je Tonne – zwischenzeitlich wurden sogar 3.492 Dollar erreicht, nahe dem Mehrjahreshoch von 3.546,50 Dollar.
Auch an der Shanghai Futures Exchange (SHFE) zog der aktivste Kontrakt um 3,43 Prozent auf 24.725 Yuan (umgerechnet rund 3.579 Dollar) je Tonne an. Die Märkte reagieren damit auf ein massives Angebotsproblem, das durch gezielte Angriffe auf zwei der weltgrößten Aluminiumproduzenten ausgelöst wurde.
Schäden bei Alba und EGA
Im Zentrum der Krise stehen zwei Branchenriesen: Aluminium Bahrain (Alba), Betreiber einer der weltgrößten Einzelstandort-Schmelzanlagen, sowie Emirates Global Aluminium (EGA). EGA bestätigte „erhebliche Schäden
