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Ölkonzerne warnen Trump: Kraftstoffkrise droht sich weiter zu verschärfen

Führende US-Ölmanager übermittelten der Trump-Regierung eine düstere Botschaft zur Energieversorgungslage.

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Ölkonzerne warnen Trump: Kraftstoffkrise droht sich weiter zu verschärfen

Die CEOs der größten amerikanischen Ölkonzerne haben die Trump-Regierung in einer Reihe hochrangiger Treffen eindringlich gewarnt: Die durch den Iran-Krieg ausgelöste Energiekrise wird sich voraussichtlich weiter verschärfen. In Gesprächen im Weißen Haus am Mittwoch sowie in Unterredungen mit Energieminister Chris Wright und Innenminister Doug Burgum äußerten die Konzernchefs ihre ernste Besorgnis über die aktuelle Lage.

Exxon-Mobil-CEO Darren Woods erklärte gegenüber Regierungsvertretern, dass die Ölpreise über das bereits hohe Niveau hinaus steigen könnten, falls Spekulanten die Märkte zusätzlich anheizen. Zudem warnte er vor einem drohenden Versorgungsengpass bei raffinierten Produkten wie Benzin und Diesel. Auch Chevron-CEO Mike Wirth und ConocoPhillips-CEO Ryan Lance brachten ihre Besorgnis über das Ausmaß der Störungen zum Ausdruck.

Im Zentrum der Krise steht die Straße von Hormus – eine der strategisch bedeutendsten Wasserstraßen der Welt. Durch diese enge Meerenge zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel fließt rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels. Unterbrechungen dort treffen die globalen Energiemärkte unmittelbar und hart.

Ölpreise bereits stark gestiegen

Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten unterstreicht die Dramatik der Lage. Die US-Ölpreise kletterten allein innerhalb weniger Tage von 87 US-Dollar pro Barrel am Mittwoch auf 99 US-Dollar am Freitag – ein Anstieg von rund 14 Prozent in kürzester Zeit. Für deutsche Verbraucher und die exportorientierte Wirtschaft bedeutet ein anhaltend hoher Ölpreis steigende Energie- und Kraftstoffkosten.

Präsident Trump selbst nahm an den Treffen im Weißen Haus am Mittwoch nicht teil. Die Gespräche mit den Energieministern zeigen jedoch, dass die Regierung die Warnungen der Industrie ernst nimmt. Wie konkrete Gegenmaßnahmen aussehen könnten, ist bislang nicht bekannt.

Für Anleger bleibt die Lage volatil. Aktien von Exxon Mobil, Chevron und ConocoPhillips reagierten auf die Entwicklungen mit Kursgewinnen, während die Unsicherheit über die weitere Eskalation im Nahen Osten die Märkte in Atem hält. Energiewerte gelten in diesem Umfeld als mögliche Profiteure, tragen aber gleichzeitig erhebliche geopolitische Risiken.

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