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Öl-CEOs warnen Trump: Kraftstoffkrise droht sich weiter zuzuspitzen

Exxon, Chevron und ConocoPhillips alarmierten die US-Regierung: Die Iran-bedingte Energiekrise verschärft sich weiter.

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Öl-CEOs warnen Trump: Kraftstoffkrise droht sich weiter zuzuspitzen

Die Chefs der größten US-Ölkonzerne haben der Trump-Regierung eine eindringliche Warnung übermittelt: Die durch den Iran-Konflikt ausgelöste Energiekrise wird sich voraussichtlich weiter verschärfen. In Treffen im Weißen Haus sowie in Gesprächen mit Energieminister Chris Wright und Innenminister Doug Burgum schilderten die CEOs von Exxon Mobil, Chevron und ConocoPhillips eine besorgniserregende Lage an den globalen Energiemärkten.

Kernpunkt der Warnungen ist die Unterbrechung der Energieströme durch die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, durch die rund 20 Prozent des global gehandelten Öls fließen. Die anhaltenden Störungen in dieser strategisch bedeutsamen Meerenge sorgen laut den Konzernchefs weiterhin für erhebliche Volatilität an den internationalen Energiemärkten.

Exxon-Chef Darren Woods warnte auf Nachfrage der Regierungsvertreter, dass die Ölpreise über das bereits erhöhte Niveau hinaus weiter steigen könnten. Besonders dann, wenn Spekulanten die Preise unerwartet nach oben treiben sollten, drohe zusätzlich ein Versorgungsengpass bei raffinierten Produkten wie Benzin, Diesel und Kerosin.

Ölpreis bereits deutlich gestiegen

Auch Chevron-CEO Mike Wirth und ConocoPhillips-CEO Ryan Lance äußerten ihre Besorgnis über das Ausmaß der aktuellen Störungen. Präsident Trump selbst nahm an den Treffen am Mittwoch nicht teil.

Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten unterstreicht die Dringlichkeit der Warnungen: Der US-Rohölpreis ist allein innerhalb weniger Tage von 87 US-Dollar pro Barrel auf 99 US-Dollar gestiegen – ein Anstieg von rund 14 Prozent. Für deutsche Verbraucher und Unternehmen bedeutet dies potenziell höhere Energie- und Kraftstoffkosten, da Europa stark von globalen Ölpreisen abhängig ist.

Die Lage verdeutlicht, wie stark geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Energieversorgung der westlichen Welt gefährden können. Analysten beobachten die Entwicklung rund um die Straße von Hormus mit wachsender Sorge, da eine weitere Eskalation die globalen Lieferketten erheblich belasten würde.

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