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US-Rohölexporte fallen 2025 erstmals seit 2021 zurück

Die amerikanischen Rohölausfuhren sanken um 3 Prozent – Europa und Asien verzeichnen deutliche Rückgänge.

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US-Rohölexporte fallen 2025 erstmals seit 2021 zurück

Die US-Rohölexporte sind im Jahr 2025 erstmals seit 2021 gesunken. Laut der US-Energiebehörde EIA gingen die Ausfuhren gegenüber 2024 um 3 Prozent zurück und lagen bei 4,0 Millionen Barrel pro Tag. Das entspricht zwar dem 85-fachen des Exportvolumens aus dem Jahr 2011, bleibt aber leicht unter den Rekordwerten der Vorjahre 2023 und 2024.

Besonders stark fiel der Rückgang in den wichtigsten Zielregionen aus. Die Exporte nach Europa sanken um 7 Prozent, was die EIA auf eine höhere OPEC-Produktion zurückführt, die US-Lieferungen teilweise verdrängte. Noch deutlicher war der Einbruch in Asien: Die Ausfuhren nach Singapur brachen um 75 Prozent ein, jene nach China sogar um 89 Prozent.

Mehr Öl für heimische Lager und Raffinerien

Der Exportrückgang ereignet sich paradoxerweise trotz einer Rekordproduktion. Die US-Rohölförderung stieg 2025 um 3 Prozent auf den Höchstwert von 13,6 Millionen Barrel pro Tag. Ein größerer Anteil der Produktion floss jedoch in inländische Raffinerien sowie in den Aufbau strategischer Ölreserven, statt exportiert zu werden.

Die Netto-Rohölimporte der USA sanken im selben Zeitraum von 2,5 Millionen Barrel pro Tag auf 2,2 Millionen Barrel täglich. Dies unterstreicht die zunehmende Eigenversorgung der weltgrößten Volkswirtschaft. Seit der Aufhebung des US-Rohölexportverbots im Jahr 2015 hatten die Ausfuhren kontinuierlich zugelegt.

Der globale Ölmarkt steht zusätzlich unter Druck durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten. Militärische Konflikte haben die Öl- und Gasexporte aus der Region gestört und zu Produktionsunterbrechungen geführt, was die Marktlage für internationale Abnehmer weiter verkompliziert.

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