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US-israelische Angriffe töten Irans gesamte Führungsspitze

Seit dem 28. Februar wurden bei gezielten Luftangriffen sieben hochrangige iranische Militär- und Politikführer getötet.

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US-israelische Angriffe töten Irans gesamte Führungsspitze

Die US-israelischen Angriffe auf den Iran seit dem 28. Februar haben die Islamische Republik in ihren Grundfesten erschüttert. Sieben der mächtigsten Männer des Landes wurden getötet – darunter der Oberste Führer selbst. Die Angriffe stellen den bedeutendsten militärischen Schlag gegen den Iran seit Jahrzehnten dar und treffen das Land mitten in laufenden Atomverhandlungen unter Vermittlung Omans.

Der Konflikt stört die Energiemärkte und Schifffahrtswege im gesamten Nahen Osten. Er folgt auf einen zwölftägigen Krieg zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025 sowie einen langjährigen Schattenkonflikt zwischen beiden Seiten. Die geopolitischen Auswirkungen sind für Anleger und Märkte weltweit spürbar.

Die wichtigsten getöteten Führungspersönlichkeiten

Ayatollah Ali Khamenei, seit 1989 Oberster Führer des Iran, wurde am 28. Februar im Alter von 86 Jahren bei einem Luftangriff auf sein Anwesen in Teheran getötet. Seine mehr als drei Jahrzehnte währende Herrschaft war geprägt von der Konsolidierung der Macht und dem Ausbau des regionalen Einflusses – trotz wiederholter Konfrontationen mit dem Westen über das Atomprogramm.

Ali Shamkhani, enger Berater Khameneis und Schlüsselfigur in der Sicherheits- und Atompolitik, sowie Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh wurden ebenfalls am 28. Februar in Teheran getötet. Auch Generalstabschef Abdolrahim Mousavi und IRGC-Oberbefehlshaber Mohammad Pakpour kamen bei derselben Angriffswelle ums Leben, die offenbar auf eine Versammlung der iranischen Führungsspitze abzielte.

Ali Larijani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates und erfahrener Machtmakler, wurde am 17. März im Alter von 67 Jahren im Teheraner Stadtteil Pardis getötet – zusammen mit seinem Sohn und einem Stellvertreter. Als ehemaliger IRGC-Kommandeur und Atomunterhändler galt er als einer der einflussreichsten Strippenzieher der Republik.

Basidsch-Kommandeur am 17. März getötet

Gholamreza Soleimani, Kommandeur der Basidsch-Miliz, fiel laut staatlichen iranischen Medien ebenfalls den Angriffen vom 17. März zum Opfer. Die Basidsch ist für die innere Sicherheit und die Durchsetzung der Staatsautorität von zentraler Bedeutung.

Darüber hinaus wurden mehrere weitere hochrangige IRGC- und Armeekommandeure sowie Geheimdienstmitarbeiter als getötet gemeldet. Der erste Angriff vom 28. Februar hatte offenbar gezielt eine Zusammenkunft der gesamten Führungsspitze ins Visier genommen. Das Ausmaß der Führungsverluste ist beispiellos in der Geschichte der Islamischen Republik.

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