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US-Börsen erholen sich – Ölpreis steigt auf 107 Dollar

Der Nahost-Konflikt treibt die Energiepreise in die Höhe, während Wall Street nach heftigem Ausverkauf zurückfindet.

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US-Börsen erholen sich – Ölpreis steigt auf 107 Dollar

Die US-Aktienmärkte haben am Montag deutlich fester eröffnet und damit einen Teil der Verluste der Vorwoche aufgeholt. Zuvor hatten heftige Abverkäufe sowohl den Dow Jones Industrial Average als auch den Nasdaq Composite in den Korrekturbereich gedrückt – definiert als ein Rückgang von mindestens 10 Prozent gegenüber einem jüngsten Hoch.

Gleichzeitig setzten die Ölpreise ihren Aufwärtstrend fort. Der meistgehandelte Brent-Rohöl-Futures-Kontrakt kletterte auf rund 107 US-Dollar pro Barrel. Kontrakte mit Liefertermin im Mai erreichten sogar bis zu 116 US-Dollar – ein Zeichen für das zunehmend knappe Angebot auf den globalen Energiemärkten.

Hintergrund ist die anhaltende Eskalation im Nahen Osten. Die Hoffnungen auf einen baldigen Waffenstillstand sind in den vergangenen Tagen deutlich geschwunden. Weitere US-Truppen rücken in die Region vor, die jemenitischen Huthi-Rebellen haben sich dem Konflikt angeschlossen, und laut dem Wall Street Journal erwägt US-Präsident Trump eine Militäroperation zur Sicherstellung iranischen Urans.

Anleiherenditen fallen – Wachstumssorgen nehmen zu

Die Märkte verschieben ihren Fokus zunehmend von den Inflationsrisiken des Krieges hin zu seinen potenziellen Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen fiel unter 4,4 Prozent, während Händler ihre Erwartungen an künftige Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed leicht zurückschraubten.

Die asiatischen Aktienmärkte schlossen die Montags-Sitzung überwiegend im Minus. Europäische Indizes legten dagegen leicht zu und zeigten sich damit widerstandsfähiger gegenüber den geopolitischen Unsicherheiten.

Gold auf Rekordhoch über 4.500 Dollar

Gold stieg auf über 4.500 US-Dollar je Feinunze und profitierte von seiner Rolle als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Das Edelmetall hatte zuvor vier Wochen in Folge Verluste verzeichnet – die längste wöchentliche Verlustserie seit August 2023. Die aktuelle Erholung unterstreicht die wachsende Risikoaversion der Anleger weltweit.

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