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Singapur plant zweiten LNG-Importterminal

Neuer Terminal erhöht Speicherkapazität und sichert langfristige Erdgasversorgung der Inselnation

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Singapur plant zweiten LNG-Importterminal

Die Singapore LNG Corporation (SLNG) hat eine Vereinbarung mit einer Tochtergesellschaft der japanischen Mitsui O.S.K. Lines (MOL) getroffen, um ein neues schwimmendes Speicher- und Wiederverdampfungsmodul (FSRU) zu chartern. Dieses Modul soll Singapurs zweiten Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) bilden. Der Terminal wird voraussichtlich Ende des Jahrzehnts in Betrieb genommen. Der Bau des FSRU erfolgt durch das südkoreanische Unternehmen Hanwha Ocean. Das FSRU wird eine Speicherkapazität von 200.000 Kubikmetern und eine Wiederverdampfungskapazität von fünf Millionen Tonnen pro Jahr (mtpa) haben. Die Lieferung des Moduls ist für das Jahr 2027 vorgesehen, wie MOL in einer separaten Erklärung bekannt gab.

Der neue Terminal wird in Singapurs Jurong Port stationiert und es wird Infrastruktur entwickelt, um das FSRU mit den Onshore-Pipelines und dem Gasnetzwerk von Singapur zu verbinden. Dies wird es ermöglichen, die Versorgung des Landes mit Erdgas vollständig über LNG zu decken. Singapurs bisheriger Terminal, der sich ebenfalls auf der Jurong-Insel befindet, hat eine durchschnittliche jährliche Gasversorgungskapazität von neun Millionen Tonnen und kann in Spitzenzeiten bis zu elf Millionen Tonnen verarbeiten.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte SLNG Pläne angekündigt, ein zweites LNG-Importterminal zu entwickeln und zu betreiben, um den steigenden Bedarf an Erdgas in Singapur besser decken zu können. Der neue Terminal ist Teil dieser Strategie und soll die Kapazitäten des bestehenden Terminals ergänzen. Mit der geplanten Erweiterung wird Singapur seine Importmöglichkeiten für LNG verbessern und langfristig seine Energiesicherheit erhöhen.

Die Vereinbarung mit MOL sieht vor, dass das Unternehmen das FSRU nach dessen Fertigstellung besitzen, verwalten und betreiben wird. Dies stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der Zusammenarbeit zwischen SLNG und MOL dar und trägt dazu bei, die zukünftige Energieversorgung der Inselnation zu sichern.

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