Nahostkonflikt erschüttert Weltmärkte: Ölpreise, Inflation und Gewinner
Der andauernde Konflikt im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus treiben Ölpreise und Inflationserwartungen weltweit in die Höhe.
Seit Beginn der iranischen Blockade der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Ölversorgungsrouten der Welt – befinden sich die globalen Finanzmärkte im Ausnahmezustand. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs fließen durch diesen Engpass. Die Folge: Brent-Rohöl hat die Marke von 100 US-Dollar je Barrel überschritten, während US-Verbraucher an der Zapfsäule inzwischen mehr als vier Dollar pro Gallone zahlen.
Eine Koalition von rund 40 Nationen, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Indien, diskutiert gemeinsame Maßnahmen zur Wiedereröffnung der Meerenge. Die USA beteiligen sich nicht an diesen Gesprächen. US-Präsident Donald Trump erklärte, Länder, die auf die Route angewiesen seien, müssten selbst für deren Sicherung sorgen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete eine militärische Einnahme der Straße als „unrealistisch
