Iran-Konflikt spaltet G7: Trump attackiert Starmer scharf
Die Eskalation im Nahen Osten seit dem US-Israel-Angriff auf Iran belastet die G7-Allianz mit tiefen diplomatischen Rissen.

Der am 28. Februar begonnene US-israelische Angriff auf Iran hat die G7-Staaten in eine schwere diplomatische Krise gestürzt. Notfallsitzungen der Finanzminister und Zentralbankchefs wurden einberufen, während gleichzeitig fundamentale Meinungsverschiedenheiten zwischen den Verbündeten offen zutage treten. Frankreich als amtierendes G7-Präsidium koordiniert die wirtschaftlichen Reaktionen auf die Krise.
Französischer Finanzminister Roland Lescure bestätigte Gespräche mit US-Finanzminister Scott Bessent über notwendige Maßnahmen. Goldman Sachs warnte vor steigenden europäischen Erdgaspreisen als Folge der Versorgungsunterbrechungen – ein besonderer Druck auf europäische Währungen und ein kurzfristiger Inflationstreiber. Der Ölpreis für Rohöl der Sorte Brent nähert sich bereits der Marke von 95 Dollar pro Barrel.
Macron kritisiert, Merz beschwichtigt
Die nationalen Reaktionen der G7-Staaten könnten unterschiedlicher kaum sein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die US-israelischen Angriffe öffentlich als Verstoß gegen das Völkerrecht, kündigte aber gleichzeitig die Stärkung des französischen Nukleararsenals an und entsandte einen Flugzeugträger zur Abschreckung. Bundesbankpräsident Joachim Nagel räumte ein, der Krieg sei eine „Belastung für die Wirtschaft in Deutschland, in Europa und für die gesamte Welt.
