Hormus-Krise treibt Ölpreise und Marktvolatilität auf Rekordniveau
Der eskalierende Nahostkonflikt erschüttert globale Energiemärkte und zwingt Unternehmen wie Volkswagen zur strategischen Neuausrichtung.

Der Konflikt zwischen der US-israelischen Koalition und Iran hat die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise gestürzt. Seit dem 28. Februar 2026 ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus um 97 Prozent eingebrochen – ein historischer Versorgungsschock mit weitreichenden Folgen für Energie- und Industriemärkte weltweit.
Die Straße von Hormus ist eine der bedeutendsten Energierouten der Welt: Rund 20 Prozent des globalen Ölverbrauchs fließen normalerweise durch diesen engen Meeresarm. Seit Beginn des Konflikts wurden mindestens elf Schiffe attackiert, die Versicherungsprämien für die Region sind um bis zu 300 Prozent gestiegen. Die USA und ihre Verbündeten diskutieren marine Eskortmissionen, doch Militärexperten zweifeln an der Durchführbarkeit – angesichts der engen Geografie und iranischer asymmetrischer Kriegsführung mit Minen, Drohnen und Schnellbooten.
Die Internationale Energieagentur (IEA) berät unterdessen über eine rekordverdächtige Freigabe strategischer Ölreserven. Die USA schlagen eine koordinierte Ausschüttung von 300 bis 400 Millionen Barrel vor. Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser warnte vor „katastrophalen Folgen
