American Tungsten durchbricht 30.000-Fuß-Marke bei Bohrkampagne auf historischer Wolframmine
American Tungsten hat auf der IMA-Mine in Idaho die Marke von 30.000 Fuß Bohrungen geknackt und dabei hochgradige Wolframfunde sowie neue Mineralisationszonen bestätigt, die das Entwicklungspotenzial des Projekts untermauern.

American Tungsten Corp. (TSXV: TUNG | OTCQX: TUNGF | FSE: RK90) hat einen beachtlichen Fortschritt vermeldet: Seit Dezember 2025 wurden auf dem Minengelände IMA im Lemhi County, Idaho, über 30.000 Fuß Bohrungen niedergebracht – umgerechnet mehr als 5,5 Meilen Bohrkern. Die gewonnenen Daten untermauern das Vorkommen hochwertiger Wolframmineralisation und unterstreichen die Entwicklungsmöglichkeiten des Vorhabens.
Mit den Bohrlöchern AT26-36 und AT26-43 durchteufte das Unternehmen das mehrfach gestaffelte Gangsystem der Ziffern 5 bis 7 und knüpfte an die zuvor dokumentierte streichende Erstreckung von 900 Fuß an. Als besonders ergiebig erwiesen sich 14,8 Fuß mit 0,470 Prozent WO₃ sowie 1,24 oz/t Silber im Bereich Gang 7 und 6,7 Fuß mit 0,547 Prozent WO₃ und 2,38 oz/t Silber im Gang 5 – beide Werte stammen aus Bohrung AT26-43.
Vielversprechende Entdeckungen in bislang unbekannten Bereichen
Ein besonderes Augenmerk verdienen die Resultate der explorativen Tiefbohrungen, die vom D-Level aus angesetzt wurden. Die Bohrung AT26-45 stieß auf bislang unentdeckte Mineralisationszonen mit einer Mächtigkeit von 5 Fuß und einem Gehalt von 0,484 Prozent WO₃. Darüber hinaus konnte das historische, bisher nicht untersuchte Gangsystem 41R vom Zero-Level aus in mehreren Bohrungen nachgewiesen werden. Bohrung AT26-39 lieferte hier 9,4 Fuß mit 0,802 Prozent WO₃ und 0,59 oz/t Silber, darunter ein Abschnitt von 4,4 Fuß mit 1,551 Prozent WO₃ und 1,05 oz/t Silber.
„Die Marke von 30.000 Fuß Bohrungen zu überschreiten, ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, die Dimensionen und die Beständigkeit des mineralischen Systems der IMA-Mine genauer zu fassen“, erklärte Austin Zinsser, Vice President of Exploration. „Die jüngsten Ergebnisse erweitern nicht nur die bekannten Grenzen des Gangsystems 5 bis 7, sondern bestätigen auch das historische 41R-Gang und zeigen zusätzliche wolframhaltige Abschnitte jenseits der früheren Abbaugrenzen auf.“
Oberflächenbohrungen mit Spitzenresultaten
Auch die tieferen Bohrungen von der Oberfläche aus überzeugten mit vielversprechenden Daten. Die Bohrung AT26-48S durchörterte mehrere wolframhaltige, polymetallische Gänge angrenzend an den Ima-Stock sowie innerhalb desselben – darunter 10,6 Fuß mit 0,955 Prozent WO₃ und 1,14 oz/t Silber sowie 5,3 Fuß mit 0,777 Prozent WO₃.
Die Bohrung AT26-50 durchteufte 16,1 Fuß mit 0,548 Prozent WO₃ und 2,48 oz/t Silber, bevor sie auf einen Ausläufer des Ima-Stocks traf, der auf 20 Fuß einen Gehalt von 0,2 Prozent MoS₂ aufweist. Die geologische Modellierung ist noch nicht abgeschlossen; sie soll die Zusammenhänge zwischen dem Ima-Stock und den quarzganggebundenen Mineralisationen klären.
Die IMA-Mine: Ein strategisch bedeutendes Rohstoffprojekt
Bei der IMA-Mine handelt es sich um eine stillgelegte Untertage-Wolframmine, die sich auf 22 patentierten Bergbauclaims im zentralöstlichen Idaho befindet. In der Betriebsphase zwischen 1945 und 1957 wurden auf dem Gelände rund 199.449 MTUs WO₃ gefördert. In den Jahren 1960 bis 2010 folgten Erkundungsarbeiten durch verschiedene Betreiber, die sowohl auf Molybdän als auch auf Wolfram abzielten.
Erst vor Kurzem legte das Unternehmen eine Mineralressourcenschätzung für die IMA-Mine vor. Diese weist 316.000 Tonnen angedeutete Ressourcen mit 0,55 Prozent WO₃ (1.747 Tonnen WO₃) sowie 2.178.000 Tonnen abgeleitete Ressourcen mit 0,55 Prozent WO₃ (11.933 Tonnen WO₃) aus. Hinzu kommt eine oberflächennahe Tailings-Ressource von 267.000 Tonnen angedeuteter Ressourcen mit 0,15 Prozent WO₃ (413 Tonnen WO₃).
Wolfram gilt als kritisches Metall für die Verteidigungsindustrie, die Fertigungstechnik und moderne Technologien. American Tungsten setzt auf eine zweigleisige Strategie: Phase I sieht die Prüfung und mögliche Aufbereitung der vorhandenen Oberflächen-Tailings vor – ein kapitalschonenderer Weg hin zu einer potenziell kurzfristigen Produktion. Phase II zielt auf die Sanierung und mögliche Wiederinbetriebnahme der historischen Untertagemine ab, wobei die umfangreiche bestehende Infrastruktur genutzt werden soll.
Weitere Schritte und aktuelle Aktivitäten
Derzeit führt das Unternehmen ein Explorationsbohrprogramm durch, treibt ingenieurtechnische und geologische Studien voran und bewertet die Möglichkeit einer Wiederaufnahme des Untertage-Wolframbergbaus. Für mehrere bereits abgeschlossene Bohrungen stehen die Analyseergebnisse noch aus. Bei den Bohrlöchern AT26-42 und AT26-40S sind etwa die Hälfte der Proben noch nicht ausgewertet.
Die Probenahme erfolgte nach den üblichen Industriestandards. Der Bohrkern wurde unter Einhaltung der Chain-of-Custody-Regelungen an die Geologen übergeben, dokumentiert und zur Analyse an ALS Global in Twin Falls, Idaho, gesendet. Das firmeneigene QA/QC-Programm folgt branchenüblichen Best Practices, um die Datenqualität und -integrität zu gewährleisten.
Austin Zinsser, P.G., SME-RM, Vice President of Exploration und qualifizierte Person gemäß NI 43-101, hat die in dieser Mitteilung enthaltenen wissenschaftlichen und technischen Angaben geprüft und freigegeben.
