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Lahontan Gold schluckt Emergent Metals: Großes Nevada-Paket unter einem Dach

Lahontan Gold übernimmt Emergent Metals per Aktientausch und sichert sich ein großes Gold-Silber-Paket im Walker Lane District in Nevada. Die Transaktion bringt strategische Vorteile durch Flächenzuwachs, Tilgung von Royalties in Höhe von 1,73 Millionen U

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Lahontan Gold schluckt Emergent Metals: Großes Nevada-Paket unter einem Dach

Die an der TSX Venture Exchange gelistete Lahontan Gold Corporation kauft den Wettbewerber Emergent Metals Corporation. Die Übernahme erfolgt mittels eines gerichtlich bestätigten Arrangement-Plans und sichert Lahontan die umfassende Verfügungsgewalt über ein großflächiges Gold- und Silberportfolio im ergiebigen Walker Lane District des US-Bundesstaats Nevada.

Gemäß den Vertragsbedingungen erhalten die Anteilseigner von Emergent für jeweils 3,21 ihrer Aktien eine Lahontan-Stammaktie. Dies ergibt einen rechnerischen Wert von 0,115 US-Dollar je Emergent-Papier. Bezogen auf den volumen- und zeitgewichteten Durchschnittskurs der vergangenen 30 Handelstage bedeutet dies einen Aufschlag von 47,8 Prozent für die Emergent-Eigentümer.

Nach Vollzug der Transaktion entfallen 95,3 Prozent des fusionierten Unternehmens auf die bisherigen Lahontan-Aktionäre, während die Emergent-Anteilseigner 4,7 Prozent erhalten. Der Deal erfordert lediglich einen geringen Mitteleinsatz, was dem ausgerufenen Grundsatz einer zurückhaltenden Kapitalverwendung entspricht.

Bedeutender strategischer Geländegewinn im Walker Lane

Durch die Fusion ergeben sich wesentliche Vorteile für Lahontan. Das New-York-Canyon-Projekt, das unmittelbar an das firmeneigene Santa-Fe-Vorhaben grenzt, ermöglicht ein regionales Claim-Paket mit einer Gesamtausdehnung von über 93 Quadratkilometern. Bei Santa-Fe handelt es sich um ein aussichtsreiches Gold- und Silbervorkommen, das Lahontan nun zur Produktionsreife führen möchte.

Ein finanziell bedeutsamer Pluspunkt der Akquisition ist die Tilgung von Förderabgaben in Höhe von 1,73 Millionen US-Dollar. Diese Lasten ruhten sowohl auf dem West-Santa-Fe-Projekt als auch auf den neu hinzugekommenen York-Claims, die an die Santa-Fe-Mine grenzen und ursprünglich Emergent gehörten. Außerdem werden zwei Millionen Lahontan-Aktien, die seinerzeit im Zuge des York-Claim-Erwerbs an Emergent ausgegeben worden waren, an die Gesellschaft zurückgeführt. Diese Papiere besitzen einen Gegenwert von rund 770.000 US-Dollar.

Ausbau des Asset-Bestands

Über das Nevada-Paket hinaus erlangt Lahontan im Zuge der Übernahme ein Bündel an Liegenschaften und Goldförderabgaben in der kanadischen Provinz Québec sowie ein Set von gepachteten Bergbaulizenzen in Nevada. Diese Werte eröffnen dem Unternehmen zusätzliche Erlösmöglichkeiten, ohne die Konzentration auf das Nevada-Kerngeschäft zu schmälern.

KimberlyAnn, Chief Executive Officer und Präsidentin von Lahontan Gold, unterstreicht die strategische Tragweite des Deals: "Entscheidend ist, dass die Transaktion unser Vorhaben befördert, ein größeres und wertvolleres Edelmetallunternehmen in Nevada zu formen, während wir an unserem Kurs einer disziplinierten Kapitalallokation festhalten."

Sie präzisiert die unternehmerischen Schwerpunkte: "Unsere Prioritäten bleiben eindeutig: Die Santa-Fe-Mine zur Produktion und zu positiven Cashflows führen, unsere Gold- und Silberressourcenbasis durch Explorationsarbeit erweitern, das Unternehmen für künftiges Produktionswachstum wappnen und gezielt weitere Gelegenheiten im Walker Lane verfolgen, die unseren Aktionären einen substanziellen Zusatznutzen stiften können."

Bedeutung für Rohstoffanleger

Für deutsche Kapitalmarktteilnehmer stellt der Walker Lane District in Nevada einen altbekannten Brennpunkt der Edelmetallerkundung dar. In der Region sind mehrere fördernde Minen sowie weit entwickelte Projekte beheimatet. Lahontan Gold positioniert sich mit diesem Zukauf als konsolidierende Kraft in diesem vielversprechenden Bergbaurevier.

Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Anteilseigner beider Gesellschaften sowie der entsprechenden Gerichte. Sollte der Zusammenschluss wie vorgesehen realisiert werden, entsteht ein mittelgroßes Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit einem klar umrissenen Fahrplan zur Produktionsaufnahme. Die geringe Verwässerung für die Lahontan-Aktionäre von lediglich 4,7 Prozent bei gleichzeitigem Wegfall erheblicher Royalty-Verpflichtungen macht den Deal aus Managementsicht zu einem attraktiven Schritt.

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