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Weizen-Futures geben nach: Türkischer Vorstoß für Schwarzmeer-Getreideroute belastet

Die CBOT-Weizen-Futures sind nach einem türkischen Vorstoß für einen neuen Schwarzmeer-Getreideplan gefallen. Die Dezember-Kontrakte gaben um 10 Cent auf 7,74 Dollar je Bushel nach, nachdem zuvor noch Dreijahreshochs erreicht worden waren.

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Weizen-Futures geben nach: Türkischer Vorstoß für Schwarzmeer-Getreideroute belastet

Die Weizen-Terminkontrakte an der Chicago Board of Trade (CBOT) verzeichneten am Montag deutliche Verluste. Ausgangspunkt der Bewegung ist eine Initiative der Türkei, die einen neuen Vorschlag zur Sicherung des Getreidetransports über das Schwarze Meer unterbreitet hat.

Die Dezember-Futures für weichen roten Winterweizen an der CBOT beendeten den Handel mit einem Minus von 10 Cent bei 7,74 Dollar je Bushel. Damit vollzog sich eine technische Gegenbewegung, nachdem die Weizennotierungen in der vorherigen Handelssitzung noch Dreijahreshochs erklommen hatten.

Die türkische Regierung teilte mit, dass sie mit Russland und der Ukraine über den Vorschlag im Austausch stehe. Ankara hatte bereits mehrfach seine Bereitschaft signalisiert, das von den Vereinten Nationen vermittelte Getreideabkommen wiederzubeleben, das während des Konflikts zuvor Exporte ukrainischer Agrarprodukte ermöglichte.

Ankara will Vermittlerrolle neu aufgreifen

„Wir haben einen Plan erarbeitet und stehen mit beiden Seiten zu diesem Vorhaben in Verbindung“, erklärte Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz in Istanbul. „Sobald die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind, arbeiten wir gezielt darauf hin, eine weitere Übereinkunft analog zum Getreideabkommen zu erreichen.“

Der Kursrückgang erfolgt in einer Phase erhöhter Schwankungsbreite an den Agrarterminmärkten. Erst in der Vorwoche hatten die Weizen-Futures mehrjährige Bestmarken erreicht. Auslöser waren damals Meldungen, wonach Russland seine Raketenangriffe auf die Ukraine ausweiten könnte. Dies hätte die Aussichten auf eine Wiederaufnahme der Getreidelieferungen aus Russland und der Ukraine weiter geschmälert.

Trotz der entspannenden Signale aus Ankara bleiben Marktteilnehmer vorsichtig. Die Aussicht auf länger andauernde Behinderungen der russischen und ukrainischen Getreideexporte aus der Schwarzmeerzone belastet weiterhin die Stimmung an den Börsen.

Russische Exporteure weichen auf Ostsee aus

Hinzu kommt, dass russische Getreideanbieter ihre Lieferungen vermehrt in Richtung Ostsee verlagern. Hintergrund sind Drohnenattacken der Ukraine im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer, wie Händler und Analysten berichten. Dies zeigt, dass die Sicherheitslage in der Region trotz der diplomatischen Bemühungen fragil bleibt.

Der Weizenmarkt reagiert damit weiterhin äußerst empfindlich auf jede Nachricht aus dem Schwarzmeerraum. Die Getreideausfuhren aus Russland und der Ukraine sind für die weltweite Nahrungsmittelversorgung von entscheidender Bedeutung. Jede Störung dieser Lieferketten schlägt sich unmittelbar in Kursausschlägen an den Terminmärkten nieder.

Die diplomatische Aktion der Türkei könnte kurzfristig für Entlastung sorgen, ob sich jedoch eine nachhaltige Lösung für den Getreidetransport über das Schwarze Meer finden lässt, bleibt offen. Sowohl Moskau als auch Kiew haben in der Vergangenheit wiederholt ihre Standpunkte zu den Exportkorridoren bekräftigt.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung der KI erstellt und von einem Redakteur überprüft.

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