Voller Betrieb am Johan-Sverdrup-Ölfeld wiederhergestellt
Stromausfall behoben – Produktion stabilisiert sich nach globalem Preisanstieg

Equinor hat die volle Produktionskapazität seines Johan-Sverdrup-Ölfelds in der Nordsee wiederhergestellt, nachdem ein Stromausfall die Förderung vorübergehend zum Erliegen brachte. Der Produktionsstopp, der am Montag aufgrund eines Ausfalls der Stromversorgung durch eine Onshore-Störung ausgelöst wurde, führte zu einem Anstieg der globalen Ölpreise. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Mittwoch, dass das Ölfeld nun wieder stabil auf normalem Niveau produziert.
Die Produktion wurde zunächst am Dienstagmorgen teilweise wieder aufgenommen, wobei etwa zwei Drittel der Kapazität erreicht wurden. Später am selben Tag konnte die volle Produktionskapazität wiederhergestellt werden. Der Sprecher erklärte, dass die gesamte Produktionsanlage des Johan-Sverdrup-Ölfelds gestern ihren Betrieb wieder vollständig aufgenommen habe und nun konstant auf normalem Niveau arbeite.
Das Johan-Sverdrup-Ölfeld, das als größtes Ölfeld Westeuropas gilt, erreichte im vergangenen Monat eine Spitzenproduktion von etwa 755.000 Barrel Öläquivalent pro Tag. Equinor hatte jedoch bereits angekündigt, dass diese Kapazität ab Anfang des nächsten Jahres voraussichtlich schrittweise zurückgehen wird. Die Ursache für den Stromausfall war eine Überhitzung in einer elektrischen Konverterstation in Kaarstoe im Südwesten Norwegens. Laut Unternehmensangaben gibt es keine Hinweise darauf, dass das Ereignis absichtlich herbeigeführt wurde.
Equinor ist der Betreiber des Johan-Sverdrup-Ölfelds und hält einen Anteil von 42,63 % an der Lizenz. Weitere Anteile besitzen Aker BP mit 31,57 %, die norwegische staatseigene Petoro mit 17,36 % und das französische Unternehmen TotalEnergies mit 8,44 %.
