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US-Verteidigungsministerium steckt 9,25 Mio. Dollar in britisches Wolframprojekt

Das US-Verteidigungsministerium investiert 9,25 Millionen Dollar in Strategic Minerals' Wolframprojekt Redmoor in Großbritannien. Die verwässerungsfreie Finanzierung soll die Machbarkeitsstudien bis zur finalen Investitionsentscheidung vorantreiben.

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US-Verteidigungsministerium steckt 9,25 Mio. Dollar in britisches Wolframprojekt

Das am Londoner Wachstumsmarkt AIM gelistete Bergbauunternehmen Strategic Minerals kann sich über eine Kapitalspritze des US-Verteidigungsministeriums freuen: 9,25 Millionen US-Dollar fließen in die vollständig im Konzernbesitz befindliche Tochterfirma Cornwall Resources. Mit diesen Mitteln soll das Redmoor-Projekt in Großbritannien – das Wolfram, Kupfer und Zinn umfasst – beschleunigt durch sämtliche Machbarkeitsstudien bis hin zur finalen Abbaugenehmigung geführt werden. Damit rückt ein für die Versorgungssicherheit bedeutsames Vorhaben auf der britischen Insel in den Fokus der amerikanischen Rohstoffstrategie.

Redmoor gilt als das wertvollste bislang unerschlossene Wolframvorkommen in Europa und zählt im weltweiten Vergleich zu den Lagerstätten mit den höchsten Wolframkonzentrationen. Strategic Minerals hebt hervor, dass die US-Investition ein klares Bekenntnis zum Aufbau verlässlicher und robuster Lieferketten für alliierte Staaten im Wolframsektor darstellt. Gleichzeitig würdigten die USA damit die mutmaßliche strategische Relevanz von Redmoor für die Hightech-Fertigung, die Rüstungsindustrie sowie die Versorgung mit kritischen Mineralien in den Vereinigten Staaten und bei ihren Partnern.

Finanzierung ohne Aktienverwässerung und ohne Auflagen

Für die Aktionäre von Strategic Minerals ist die Ausgestaltung des Deals von zentraler Bedeutung: Die Kapitalzufuhr erfolgt verwässerungsfrei und beinhaltet keinerlei Restriktionen in Bezug auf künftige Finanzierungen im Rahmen von Abnahmeverträgen. Dem Unternehmen bleibt es also unbenommen, weitere Offtake-Vereinbarungen zu unterzeichnen, ohne dass die US-Gelder dem entgegenstehen. Eine verwässerungsfreie Finanzierung bedeutet, dass keine zusätzlichen Anteilsscheine emittiert werden und sich die Anteile bestehender Aktionäre nicht verringern.

Bohrkampagnen und Studien im Gange

Zu den laufenden Arbeiten beim Redmoor-Projekt zählen Bohrungen, die der Verdichtung und Ausweitung der Ressourcenbasis dienen. Parallel dazu werden die Vor-Machbarkeitsstudie und die endgültige Machbarkeitsstudie erstellt, ergänzt um metallurgische, verfahrens- und ingenieurtechnische Untersuchungen. Darüber hinaus laufen vorbereitende Maßnahmen zur Erschließung des Standorts, die den Einstieg in den Untertagebau beschleunigen sollen. Die amerikanischen Mittel sollen diese Aktivitäten bis zur endgültigen Investitionsentscheidung begleiten.

Für Anleger, die auf Rohstoffwerte setzen, ist der Vorgang insbesondere angesichts der wachsenden Bedeutung kritischer Mineralien von Interesse. Wolfram wird in der Unternehmensmitteilung als essenzieller Rohstoff für die fortschrittliche Fertigungsindustrie und Verteidigungsbereiche eingestuft. Dass sich das US-Verteidigungsministerium direkt an einem britischen Vorhaben beteiligt, unterstreicht den strategischen Charakter solcher Engagements. Strategic Minerals ist an der AIM notiert, dem Wachstumssegment der Londoner Börse, das kleineren Gesellschaften den Kapitalmarktzugang eröffnet.

Durch die Finanzierung aus Washington erhält das Redmoor-Vorhaben nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch politisch-strategische Rückendeckung. Ob und wann die finale Investitionsentscheidung getroffen wird, hängt von den Ergebnissen der laufenden Untersuchungen ab. Für Strategic Minerals stellt die Beteiligung des US-Verteidigungsministeriums einen wichtigen Vertrauensbeweis dar – und zugleich ein deutliches Signal, dass die Rohstoffsicherung westlicher Alliierter zunehmend über konkrete Projektfinanzierungen umgesetzt wird.

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