Putin lobt Energiepartnerschaften mit BRICS und OPEC+
Zusammenarbeit soll westliche Sanktionen überwinden und Energiesektor stabilisieren

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Zusammenarbeit mit der OPEC+ und der BRICS-Gruppe gewürdigt. Bei einem Treffen im Rahmen der russischen Energiewoche in Moskau betonte er, dass der inländische Energiesektor seine Ziele erreichen und die „illegalen“ westlichen Sanktionen überwinden könne. Die Öl- und Gasverkäufe Russlands machen etwa ein Drittel der Staatseinnahmen aus und sind essenziell für die wirtschaftliche Stabilität des Landes, das mit vielfältigen Sanktionen konfrontiert ist. Diese Maßnahmen wurden von westlichen Staaten im Zusammenhang mit dem militärischen Konflikt in der Ukraine verhängt.
Während seiner Rede betonte Putin die Bedeutung der Kooperation mit der BRICS-Gruppe, zu der neben Russland auch Brasilien, Indien, China und Südafrika gehören. Diese Gruppe wird von Moskau als Gegengewicht zum Westen angesehen. Darüber hinaus betonte Putin, dass Russland seine Zusammenarbeit mit den OPEC+-Ländern fortsetzen werde, die einen bedeutenden Einfluss auf die weltweite Ölproduktion haben. „Russland erfüllt seine Verpflichtungen zur Lieferung von Energieressourcen an den globalen Markt. Es spielt eine stabilisierende Rolle, indem es an solch maßgeblichen Formaten wie OPEC+ und dem Forum der Gas exportierenden Länder teilnimmt“, so Putin.
Er kündigte zudem an, dass die Regierung ihre Energiestrategie in den kommenden Monaten erneuern werde, um die Herausforderungen im Energiesektor besser bewältigen zu können. Dabei ging er auch auf Schwierigkeiten bei den Zahlungen für russische Energieexporte ein. „Freundliche“ Länder, die keine Sanktionen gegen Russland verhängt haben, machen 90 Prozent der russischen Energieexporte aus. Diese „freundlichen“ Partner sind entscheidend, da sie den Export von Öl und Gas unterstützen, während westliche Sanktionen den Handel mit Energieressourcen erschweren.
Die Kooperation mit OPEC+ und BRICS steht im Mittelpunkt der russischen Energiepolitik, da diese Bündnisse als Plattformen dienen, um die Interessen Russlands im globalen Energiemarkt zu vertreten. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Organisationen strebt Russland eine Stabilisierung seiner Rolle auf dem internationalen Energiemarkt an. Gleichzeitig betonte Putin die fortgesetzte Bereitschaft, die Verpflichtungen gegenüber den globalen Energiemärkten zu erfüllen, trotz der durch Sanktionen bedingten Herausforderungen.
