Nahostkonflikt erschüttert Aluminium- und Energiemärkte weltweit
Eskalation im Iran treibt Aluminiumpreise um 12 Prozent – globale Lieferketten stehen unter massivem Druck.

Seit dem Ausbruch des Iran-Konflikts am 28. Februar 2026 erleben die globalen Rohstoff- und Industriemärkte erhebliche Turbulenzen. US-israelische Luftangriffe und Gegenschläge auf Energieinfrastruktur in Katar und Saudi-Arabien haben die Straße von Hormus zu einem kritischen Nadelöhr für den Welthandel gemacht. Öl, Erdgas und Industriemetalle wie Aluminium sind unmittelbar betroffen.
Der Aluminiumpreis ist seit Konfliktbeginn um rund 12 Prozent gestiegen und übertrifft damit deutlich die Entwicklung breiter Rohstoffindizes. Der Nahe Osten – insbesondere Bahrain, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate – stellt etwa 9 Prozent der weltweiten Aluminiumproduktion und deckt knapp 30 Prozent der europäischen Importnachfrage. Schmelzwerke in der Region haben Lieferungen gestoppt und höhere Gewalt erklärt, was US-amerikanische Abnehmer bereits 2.445 US-Dollar pro Tonne kostet – ein Anstieg der Liefergebühren um 7 Prozent.
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