Nahost-Eskalation treibt Ölpreise auf Mehrjahreshochs
Koordinierte US-israelische Angriffe auf Iran erschüttern globale Energiemärkte und bedrohen die Straße von Hormus.

Die geopolitische Lage im Nahen Osten hat sich nach koordinierten US-israelischen Angriffen auf Iran dramatisch verschärft. Brent-Rohöl kletterte auf das höchste Niveau seit Januar 2025, während Teheran mit der Sperrung der Straße von Hormus droht – einer Schlüsselroute für rund ein Fünftel des weltweiten Ölangebots. Hunderte Schiffe ankern bereits außerhalb der Meerenge, was zu unmittelbaren Versorgungsengpässen führt.
Die Ölterminmärkte reagierten mit heftigen Ausschlägen. Brent-Futures stiegen am Dienstag um 4,3 Prozent auf 81,10 US-Dollar je Barrel, WTI legte 4,0 Prozent auf 74,05 Dollar zu – nach Gewinnen von über 7 Prozent am Montag mit Intraday-Hochs von bis zu 13 Prozent. Laurence Booth, Global Head of Markets bei CMC Markets, kommentierte: „Der starke Kursanstieg spiegelt eine rasche Neubewertung des Angebotsrisikos wider, während die Märkte mit der Aussicht auf einen anhaltenden Konflikt kämpfen.
