Jupiter Mines: Tshipi-Manganmine übertrifft Jahresziele deutlich
Der australische Bergbaukonzern Jupiter Mines hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 3,5 Millionen Tonnen Produktion und Absatz die Planzahlen der Manganmine Tshipi übertroffen und einen Nettogewinn von 37,6 Millionen US-Dollar erzielt. Die finale Dividend

Der australische Bergbaukonzern Jupiter Mines hat für das Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, erneut überzeugende Kennziffern aus der südafrikanischen Manganmine Tshipi vorgelegt. Mit einer Fördermenge und Verkaufszahl von 3,5 Millionen Tonnen konnte die jährliche Zielvorgabe übertroffen werden.
Dieser Erfolg wurde durch eine präzise Abbauplanung, eine durchdachte Steuerung der Lagerhaltung sowie eine abgestimmte Verarbeitung ermöglicht. Darüber hinaus trug die Anpassungsfähigkeit in der Logistik dazu bei, dass der Vertrieb auch in Phasen mit heftigen Niederschlägen und Beeinträchtigungen des Bahnnetzes aufrechterhalten werden konnte.
Jupiter besitzt einen Anteil von 49,9 Prozent am wirtschaftlichen Interesse an Tshipi é Ntle Manganese Mining, dem Betreiber der Tshipi-Mine in der südafrikanischen Provinz Nordkap. Im Laufe des Jahres zogen die Manganpreise an, da Versorgungslücken und gestiegene Energiekosten die Nachfrage befeuerten.
Solider Gewinn und günstigere Marktlage
Die verbesserten Rahmenbedingungen am Markt untermauerten die Erträge von Tshipi und erlaubten es, den Fokus auf den Absatz von hochwertigem Mangan zu legen. Im Berichtszeitraum wies Jupiter einen Nettogewinn nach Steuern von 37,6 Millionen US-Dollar sowie ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) von 40,1 Millionen US-Dollar aus.
Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2025 beliefen sich diese Kennziffern auf 39,9 Millionen US-Dollar beziehungsweise 43,3 Millionen US-Dollar. Jupiters Gewinnanteil aus Tshipi betrug 37,3 Millionen US-Dollar, während die Vermarktungsgebühren für Manganerze 9,3 Millionen US-Dollar einbrachten.
Dividendenzahlung an die Anteilseigner
Tshipi hat für das zweite Halbjahr eine Schlussdividende von 350 Millionen Rand ausgeschüttet. Auf Jupiters 49,9-Prozent-Beteiligung entfallen damit 165,9 Millionen Rand, was umgerechnet rund 14,3 Millionen US-Dollar entspricht.
Im Gegenzug hat Jupiter eine finale Dividende von 0,0075 US-Dollar je Aktie, unverwässert, für das zweite Halbjahr festgelegt, was insgesamt 14,7 Millionen US-Dollar ausmacht. Diese Ausschüttung liegt 103 Prozent über dem Anteil, den Jupiter von Tshipi als Dividende erhielt, und setzt die jüngste Strategie des Konzerns fort, mehr Kapital an die Aktionäre zurückzugeben, als von der Tochtergesellschaft Tshipi vereinnahmt wird.
Die Schlussdividende für das Gesamtjahr 2026 trägt zu einer Gesamtsumme von 450 Millionen Australischen Dollar beziehungsweise 0,23 Australischen Dollar pro Aktie bei, die den Jupiter-Aktionären in den letzten acht Jahren als Dividenden in Aussicht gestellt wurden.
Perspektiven und strategische Schwerpunkte
Jupiter betont, dass Tshipi weiterhin eine beständige operative Leistung in den Bereichen Förderung, Verarbeitung und Vermarktung erbringt. Für das bevorstehende Jahr liegt das Augenmerk auf der Sicherstellung einer verlässlichen Performance bei Tshipi sowie der konsequenten Umsetzung der strategischen Prioritäten von Jupiter, um langfristig Werte für die Aktionäre zu schaffen.
Für Rohstoff-Anleger aus Deutschland ist Jupiter Mines als australisches Bergbauunternehmen interessant, das über seine Beteiligung an der Tshipi-Mine einen Einstieg in den strategisch bedeutenden Rohstoff Mangan ermöglicht. Mangan findet vorwiegend in der Stahlherstellung Verwendung und gilt als kritischer Industrierohstoff.
