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Japan plant Unterstützung für LNG-Langzeitverträge

Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung und Diversifizierung der Rohstoffquellen in Arbeit

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Japan plant Unterstützung für LNG-Langzeitverträge

Die japanische Regierung erwägt Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen, die langfristige Verträge zum Kauf von Flüssigerdgas (LNG) abschließen wollen. Diese Initiative zielt darauf ab, eine stabile Versorgung mit dem tiefgekühlten Brennstoff sicherzustellen, wie das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am Mittwoch mitteilte. Bei einem Treffen mit Energieexperten, das sich mit der Beschaffung fossiler Brennstoffe befasste, stellte das METI mögliche Maßnahmen vor, darunter finanzielle Unterstützung für die Sicherung von LNG-Speichertanks in Japan und im Ausland sowie ein neues System zur Unterstützung von LNG-Käufern, die langfristige Verträge abschließen.

Die Einzelheiten dieser Maßnahmen werden noch ausgearbeitet, so ein Ministeriumsvertreter. Etwa 30 % der Stromerzeugung in Japan erfolgt durch gasbetriebene Kraftwerke. Japan ist nach China der zweitgrößte LNG-Importeur weltweit und sieht sich seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine erhöhten Risiken in Bezug auf die Energiesicherheit ausgesetzt. Der Krieg führte zu steigenden Preisen auf dem LNG-Spotmarkt und in der Folge zu höheren Stromkosten.

Um diese Risiken zu verringern, prüft das METI Maßnahmen zur Unterstützung japanischer Energieversorgungsunternehmen, damit diese langfristige LNG-Verträge abschließen können. LNG bleibt eine entscheidende Energiequelle für Japan, und die Regierung will sicherstellen, dass das Land langfristig ausreichend versorgt ist. Erstmals wurde über diese Pläne vom japanischen Sender NHK berichtet.

Im Hinblick auf die Energiesicherheit denkt das Ministerium zudem darüber nach, einen Index zu entwickeln, der aufzeigt, wie viel LNG Japan stabil beschaffen und im Verhältnis zu seinem Bedarf nutzen kann. Weitere geplante Maßnahmen umfassen eine staatlich geführte Initiative, um im Notfall LNG zu sichern. Dies könnte durch eine im Voraus vereinbarte Vereinbarung zwischen Gaslieferanten und der Regierung geschehen, wobei eine Gebühr für die Sicherstellung der Versorgung vorgesehen ist.

Zusätzlich betonte das METI bei dem Treffen die Bedeutung der Diversifizierung der Rohölquellen, da Japan 95 % seines Öls aus dem Nahen Osten bezieht. Außerdem wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, eine stabile Versorgung mit Steinkohle sicherzustellen, obwohl weltweit ein Trend zum Verzicht auf diese fossile Brennstoffquelle zu beobachten ist. Das Ministerium hob hervor, dass die schnelle Abkehr von Investitionen in den Kohlebergbau, insbesondere in Industrieländern, zu einem Ungleichgewicht zwischen globalem Angebot und Nachfrage führen könnte. Trotz der internationalen Bestrebungen, Kohle zu ersetzen, betonte das Ministerium deren Vorteile, wie die niedrigen Kosten pro Wärmeeinheit, und die Notwendigkeit für Japan, auf eine vielfältige Energieversorgung zu setzen.

JapanErdgasLNG

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