IsoEnergy stößt 500 Meter östlich von Hurricane auf hochradioaktives Uran
IsoEnergy hat bei seinem Sommerbohrprogramm am Projekt Larocque East hochgradige Uranfunde bis zu 500 Meter östlich der Hurricane-Lagerstätte bestätigt, darunter Abschnitte mit bis zu 15,4 Prozent U₃O₈.

IsoEnergy Ltd. (NYSE American: ISOU, TSX: ISO) hat die Laborergebnisse seines im Sommer 2026 abgeschlossenen Explorationsbohrprogramms auf dem Projekt Larocque East veröffentlicht. Das Areal beherbergt die hochgradige Uranlagerstätte Hurricane im östlichen Teil des Athabasca-Beckens in Kanada. Die Analysen belegen eine hochwertige Uranmineralisierung in mehreren Bohrlöchern entlang der Hurricane-South-Trend-Zone. Die Meldung stammt von Tim Gabruch.
Die Urangehalte aus dem Labor bestätigen die bereits kommunizierten RS-125-Spektrometerdaten zur Radioaktivität aus der Pressemitteilung vom 8. September 2026. Die Mineralisierung findet sich sowohl im südlichen Erweiterungsbereich der Lagerstätte als auch streichend in östlicher Richtung, unter anderem rund 500 Meter jenseits der bislang bekannten Lagerstättengrenzen. Insgesamt wiesen die Sommerbohrungen in 18 von 26 Bohrungen eine Uranvererzung über eine Streichlänge von 550 Metern am Hurricane-South-Trend nach.
Die Bohrungen erschließen hochgradige Uranabschnitte östlich der Hurricane-Lagerstätte
An den Störzonen L und K trafen die Bohrungen auf Mineralisationen, die außerhalb des bisherigen Lagerstättenprofils liegen. Besonders hervorzuheben ist die Bohrung LE26-254 mit 4,17 Prozent U₃O₈ über 2,0 Meter beziehungsweise 5,44 Prozent U₃O₈ über 1,5 Meter, darunter 15,4 Prozent U₃O₈ auf 0,5 Meter. Dieser Abschnitt befindet sich 500 Meter östlich von Hurricane an der Störzone L und 29 Meter westlich streichend der Bohrung LE26-234, die 1,00 Prozent U₃O₈ über 1,5 Meter, inklusive 2,75 Prozent U₃O₈ über 0,5 Meter, erbrachte.
LE26-250 lieferte 3,86 Prozent U₃O₈ über 3,5 Meter beziehungsweise 5,24 Prozent U₃O₈ über 2,5 Meter, darunter 13,8 Prozent U₃O₈ über 0,5 Meter, ebenfalls an der Störzone L. Diese Bohrung liegt 75 Meter östlich von LE26-248, das 4,21 Prozent U₃O₈ über 3,5 Meter, inklusive 11,6 Prozent U₃O₈ über 1,0 Meter, ergab. LE26-260 traf an der Störzone K auf 1,03 Prozent U₃O₈ über 2,0 Meter, darunter 1,88 Prozent U₃O₈ über 0,5 Meter, und liegt 45 Meter östlich der Lagerstätte.
IsoEnergy steigert die Gehalte innerhalb der ehemals niedriggradigen Hülle
Die Bohrung LE26-273 durchteufte 3,53 Prozent U₃O₈ über 3,0 Meter beziehungsweise 5,02 Prozent U₃O₈ über 2,0 Meter, darunter 10,8 Prozent U₃O₈ über 0,5 Meter, an der Störzone L im südlichen Teil der Lagerstätte. Diese Bohrung liegt elf Meter westlich der Winterbohrung LE26-248. Damit bestätigen sich höhere Konzentrationen in der Schale, die zuvor als niedriggradig eingestuft worden war.
Die Hurricane-Lagerstätte weist 48,6 Millionen Pfund U₃O₈ aus
Die derzeit ausgewiesenen Mineralressourcen der Lagerstätte betragen 48,6 Millionen Pfund U₃O₈ mit einem Gehalt von 34,5 Prozent U₃O₈ in der Kategorie Indicated sowie 2,7 Millionen Pfund U₃O₈ mit 2,2 Prozent U₃O₈ in der Kategorie Inferred. Das Projekt profitiert von einer erstklassigen Infrastruktur: Es liegt rund 40 Kilometer nordwestlich der McClean-Lake-Aufbereitungsanlage.
Die Uranmineralisierung liegt in relativ geringer Tiefe von etwa 325 Metern, was eine effiziente Erkundung und künftige Erschließungsoptionen begünstigt. Die Lagerstätte befindet sich am Larocque-Trend, einer bedeutenden regionalen Struktur, die auch andere bekannte hochgradige Vorkommen beherbergt – darunter jene im Gemeinschaftsunternehmen Dawn Lake von Cameco und Orano.
U₃O₈ gilt als Standardmaßeinheit für Uranoxid im Gestein
Die Abkürzung U₃O₈ steht für Triuranoctoxid, die gebräuchliche Maßeinheit für den Urangehalt in Erzproben. Die Prozentangaben geben den Anteil dieses Oxids im Gestein wieder, während die Pfund-Angaben die Gesamtmenge in der Lagerstätte angeben. Die Ressourcenkategorien Indicated und Inferred unterscheiden sich im Sicherheitsgrad der geologischen Abschätzung: Indicated-Ressourcen gelten als besser belegt als Inferred-Ressourcen.
Als Assay bezeichnet man die Laboranalyse von Bohrkernproben, die den tatsächlichen Urangehalt ermittelt. Die RS-125-Spektrometerdaten liefern hingegen erste Anhaltspunkte zur Radioaktivität direkt im Gelände. Dass die Laborergebnisse die Feldmessungen stützen, werten Fachleute als wichtiges Qualitätssignal für Anleger.
Der Hurricane-South-Trend erweitert das bekannte Mineralisierungsprofil
Für Rohstoff-Anleger ist diese Meldung von Bedeutung, da sie die Ausdehnung der hochgradigen Hurricane-Lagerstätte über das bisher bekannte Profil hinaus dokumentiert. Die hochwertigen Abschnitte, die flache Lagerung in rund 325 Metern Tiefe und die kurze Distanz zur McClean-Lake-Mühle sprechen nach Unternehmensangaben für eine effiziente Exploration und künftige Entwicklungsmöglichkeiten. Ob und wann eine Aktualisierung der Mineralressource ausgewiesen wird, bleibt in der Mitteilung offen.
