Iran-Krieg: Diplomatie in Pakistan und Machtkampf um Trumps Nachfolge
Der US-Iran-Konflikt tritt in die fünfte Woche – mit diplomatischen Verhandlungen in Islamabad und wachsendem Druck auf Trump.

Der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran dauert nun fünf Wochen an und zwingt die Trump-Regierung zu einem Balanceakt auf zwei Fronten. In Pakistan laufen intensive Verhandlungen über die Sicherung der Ölwege durch die Straße von Hormus, während der Krieg gleichzeitig den internen Machtkampf der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur 2028 anheizt.
In Islamabad haben sich Vertreter regionaler Mächte versammelt, um über die Zukunft der strategisch bedeutsamen Meerenge zu beraten. Der Iran blockiert den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus als Reaktion auf US-amerikanische und israelische Luftschläge – eine Maßnahme mit massiven Folgen für den Welthandel. Ankara, Kairo und Riad suchen gemeinsam nach Lösungen für die Krise.
Dem Weißen Haus liegt laut informierten Quellen ein Vorschlag für ein internationales Konsortium vor, das den Ölfluss durch die Straße verwalten soll – ähnlich dem Gebührenmodell des Suezkanals. Pakistans Armeechef Asim Munir steht dabei in regelmäßigem Kontakt mit US-Vizepräsident JD Vance. Islamabad erzielte bereits einen ersten Teilerfolg: Der Iran erlaubte 20 weiteren pakistanischen Schiffen die Durchfahrt.
Rubio gegen Vance – der Kampf um Trumps Erbe
Parallel zur Außenpolitik verschärft der Krieg die Rivalität innerhalb der Republikanischen Partei. Da Trump 2028 verfassungsrechtlich nicht erneut kandidieren darf, sondiert er bereits intern die Nachfolgefrage: „JD oder Marco?
