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Iran-Führung dezimiert: Diese Schlüsselfiguren wurden bei Angriffen getötet

US-israelische Luftangriffe haben die oberste Führungsebene des Iran getroffen und mindestens zehn hochrangige Militär- und Politikfiguren getötet.

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Iran-Führung dezimiert: Diese Schlüsselfiguren wurden bei Angriffen getötet

Seit Ende Februar haben koordinierte US-israelische Luftangriffe auf den Iran die islamische Republik in ihren Grundfesten erschüttert. Dabei wurden zentrale Figuren des iranischen Sicherheits-, Militär- und Geheimdienstapparates ausgeschaltet. Die Angriffe beeinflussen seither die globalen Energiemärkte und die internationale Schifffahrt erheblich.

An der Spitze der Todesliste steht Ayatollah Ali Khamenei, der seit 1989 als Oberster Führer den Iran regiert hatte. Der 86-Jährige wurde am 28. Februar bei einem Luftangriff auf sein Anwesen getötet. Seine über drei Jahrzehnte währende Herrschaft war geprägt von der Konsolidierung der Macht und der Ausweitung des iranischen Einflusses in der Region.

Ebenfalls am 28. Februar kamen Ali Schamchani, enger Berater Khameneis und Schlüsselfigur der iranischen Atompolitik, sowie Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh und Generalstabschef Abdolrahim Mussawi ums Leben. Mohammad Pakpour, Oberbefehlshaber der IRGC-Landstreitkräfte, wurde in derselben Angriffswelle auf Teheran getötet.

Geheimdienstchefs und Revolutionsgarden im Visier

Am 17. März traf es Ali Laridschani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates. Der 67-jährige frühere Atomunterhändler und Ex-Kommandeur der Revolutionsgarden starb bei einem Angriff im Gebiet Pardis – gemeinsam mit seinem Sohn und einem Stellvertreter. Einen Tag später, am 18. März, wurde Geheimdienstminister Esmail Khatib bei einem israelischen Angriff getötet. Der Hardliner-Kleriker hatte das zivile Geheimdienst-Ministerium seit August 2021 geleitet.

Gholamreza Soleimani, Kommandeur der paramilitärischen Basidsch-Miliz, die für die innere Sicherheit des Regimes von zentraler Bedeutung ist, wurde ebenfalls am 17. März bei US-israelischen Angriffen getötet. Die Basidsch gilt als wichtigstes Instrument zur Niederschlagung innerer Opposition.

Schlag gegen die IRGC-Marine in Bandar Abbas

Am 26. März richteten sich israelische Angriffe gegen die Hafenstadt Bandar Abbas am Persischen Golf. Dabei wurden Behnam Rezaei, Chef des Marinegeheimdienstes der Revolutionsgarden, sowie Marinekommandeur Alireza Tangsiri getötet. Tangsiri hatte seit 2018 die IRGC-Marine geführt und die iranische Kontrolle über die strategisch bedeutsame Straße von Hormus überwacht – eine der wichtigsten Ölrouten der Welt.

Die Straße von Hormus ist für die globale Energieversorgung von enormer Bedeutung: Rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels passieren diesen Seeweg. Der Tod Tangsiriis und Rezaeis dürfte die iranische Fähigkeit zur Einschränkung des Schiffsverkehrs erheblich schwächen.

Die Angriffsserie hat die Führungsstruktur der Islamischen Republik in einem bislang beispiellosen Ausmaß getroffen. Ob und wie schnell der Iran seine Kommandostrukturen neu aufbauen kann, gilt als entscheidende Frage für die weitere Entwicklung des regionalen Konflikts.

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