Goldpreis dreht ins Minus: Was Anleger jetzt wissen müssen
Nach dem US-israelischen Angriff auf den Iran geraten Finanzmärkte unter Druck – Gold schwankt heftig.

Der US-israelische Militärschlag gegen den Iran hinterlässt deutliche Spuren an den Finanzmärkten. Aktienindizes weltweit verbuchen spürbare Verluste. Der DAX büßte seit Freitag rund 6,2 Prozent ein – ein herber Rückschlag für deutsche Anleger.
In diesem Umfeld setzen viele Investoren traditionell auf Gold als sicheren Hafen. Das Edelmetall legte nach dem Angriff in der Spitze um gut vier Prozent zu und kletterte auf knapp 5.480 Dollar je Unze. Damit näherte sich der Goldpreis wieder seinem jüngsten Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar.
Korrektur nach dem Höhenflug
Am Dienstag drehte das Bild: Gold gab spürbar nach und entfernte sich erneut von der Rekordmarke. Auch Silber, das an den Vortagen stark zugelegt hatte, rutschte deutlich ins Minus. Anleger nehmen offenbar Gewinne mit, nachdem die erste Schockwelle an den Märkten abgeebbt ist.
Für Privatanleger bleibt die Lage unübersichtlich. Geopolitische Krisen treiben Gold kurzfristig nach oben, doch Korrekturen folgen oft rasch. Wer in Edelmetalle investiert, sollte auf Volatilität vorbereitet sein und keine kurzfristigen Kaufentscheidungen im Panikmodus treffen.
