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Glencore meldet sinkende Metallproduktion in 2024

Kohlesparte bleibt lukrativ, Handelsgewinn erreicht obere Prognosegrenze

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Glencore meldet sinkende Metallproduktion in 2024

Glencore hat für die ersten neun Monate des Jahres eine verringerte Produktion bei Metallen wie Kupfer, Kobalt, Zink, Nickel und thermischer Kohle gemeldet, behält jedoch seine Prognose für das Jahresergebnis bei. Der Bergbau- und Handelskonzern verzeichnete einen Rückgang seiner eigenen Kupferproduktion um 4 Prozent auf 705.200 Tonnen und einen Rückgang der Kobaltproduktion um 18 Prozent auf 26.500 Tonnen. Die Jahresprognose für Kupfer, das eine wichtige Rolle in der Energiewende spielt, blieb unverändert und liegt weiterhin bei einer Produktion zwischen 950.000 und 1,01 Millionen Tonnen.

Der Geschäftsbereich Handel, der neben Metallen auch Kohle, Öl, Flüssigerdgas und verwandte Produkte umfasst, erzielte im Jahr 2022 einen Rekordgewinn von 6,4 Milliarden Dollar. Glencore erwartet, dass der Gewinn des Handelsbereichs vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das Gesamtjahr im Bereich von 3 bis 3,5 Milliarden Dollar liegen wird, was das obere Ende der langfristigen Prognose von 2,2 bis 3,2 Milliarden Dollar markiert.

Glencore hat seinen Kohlebereich beibehalten, nachdem es den Kauf der Kokskohle-Vermögenswerte von Teck Resources abgeschlossen und die Zustimmung einer Mehrheit seiner Investoren erhalten hat, die darin hohe Ertragschancen sehen. CEO Gary Nagle deutete im August an, dass das Unternehmen möglicherweise weiteres Interesse an der Übernahme von Kokskohleanlagen zeigt. Glencore ist einer der weltweit größten Produzenten und Exporteure von thermischer Kohle und erwartet für dieses Jahr eine Produktion zwischen 98 und 106 Millionen Tonnen. Bislang wurden 73,1 Millionen Tonnen gefördert, was einem Rückgang von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Nach der Akquisition von Teck Resources‘ Kokskohle-Vermögenswerten rechnet Glencore mit einer Erhöhung der Stahlkohlenproduktion für das Jahr 2024 auf 19 bis 21 Millionen Tonnen, gegenüber den bisher geplanten 7 bis 9 Millionen Tonnen.

GlencoreKohleKupferKobaltZinkNickel Handel

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