Galloper Gold stößt bei Bohrungen auf Glover Island auf sichtbares Gold
Galloper Gold hat bei Bohrungen auf Glover Island in Neufundland sichtbares Gold in einer hochsulfidischen Breccie mit bis zu 10 Prozent Sulfidgehalt entdeckt; die Ergebnisse der Laboranalysen stehen noch aus.

Die kanadische Galloper Gold Corp. (CSE: BOOM) (OTC Pink: GGDCF) vermeldet den Nachweis von sichtbarem Gold im Zuge der ersten Bohrphase auf dem Projekt Glover Island in Zentralneufundland. Wie das Unternehmen bekannt gab, erfolgte der Fund im Bohrloch LPSE-26-02. Zuletzt notierte die Aktie bei 0,060 kanadischen Dollar.
Mit der Bohrung LPSE-26-02 verfolgte man das Ziel, die Mineralisierung in der Tiefe der bereits definierten Ressource Lunch Pond South East (LPSE) auf dem Glover-Island-Areal auszudehnen. Der Bohransatz erfolgte bis in 200 Meter Tiefe bei einem Azimut von 23 Grad und einer Neigung von minus 56 Grad. Wie das Unternehmen mitteilt, konnten Mineralisierungen mit vergleichbarer Mächtigkeit und Beschaffenheit wie die LPSE-Ressource erfolgreich angetroffen werden.
Die Zonen wurden sowohl im Profil als auch in der Karte interpretiert, wodurch sich die mineralisierten Bereiche rund 70 Meter tiefer erstreckten als historisch abgegrenzt. Die Mineralisierung trat in Zonen mit sogenannten „Chicken-Wire"-Breccien auf, die Sulfidgehalte von bis zu 10 Prozent aufweisen – ein typisches Merkmal des LPSE-Bereichs.
Goldfunde in hochsulfidischer Breccie
Bei 127,8 Metern Tiefe wurde das sichtbare Gold entdeckt. Es war in mineralisierte mafische Breccie innerhalb eines mafischen Flows eingebettet. Den Angaben des Unternehmens zufolge liegt das sichtbare Gold als Ansammlung von Flöckchen in unmittelbarer Nachbarschaft zu angelaufenem Pyrit vor, dessen Anteil im betreffenden Intervall bis zu 10 Prozent erreicht. Zudem befindet sich der Fund nahe einer Bruchzone, die schräg zur Kernachse verläuft.
Die Proben wurden zur Analyse (Assay) an die Eastern Analytical Laboratories geschickt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stehen noch aus. Galloper gab zudem den Abschluss der Phase-eins-Bohrungen auf Glover Island bekannt. Insgesamt wurden acht Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 1.332 Metern niedergebracht.
Hratch Jabrayan, Präsident und CEO von Galloper, äußerte sich wie folgt: „Das Antreffen von sichtbarem Gold ist ein Meilenstein, der unser geologisches Modell erneut bestätigt und das Potenzial dieser Lagerstätte im Hinblick auf hohe Gehalte unterstreicht." Das Sichtbarwerden von Gold im Bohrkern liefere eine unmittelbare visuelle Bestätigung der Stärke des Systems und trage zur Dynamik des Explorationsprogramms bei.
Jabrayan bezeichnete den Fund als Beleg für die engagierte Arbeit des technischen Teams. Der Abschluss der Phase-eins-Bohrungen stelle einen bedeutenden Meilenstein dar, während das Unternehmen sein Explorationsprogramm weiter vorantreibe. Man freue sich auf die Assay-Ergebnisse und die Fertigstellung der Pläne für die nächste Bohrphase.
Projekthintergrund und Qualitätssicherung
Die technischen Informationen in der Mitteilung wurden nach Unternehmensangaben von Peter Lauder, P. Geo., geschäftsführender Vizepräsident für Exploration bei Galloper, geprüft und freigegeben. Galloper Gold Corp. widmet sich der Mineralexploration in Zentralneufundland mit seinem Explorationsprojekt auf Glover Island. Das Grundstück umfasst 466 Bergbaulizenzen, verteilt auf 13 Mineralienlizenzen, die eine Fläche von 117,21 Quadratkilometern (11.721 Hektar) abdecken.
Aus früheren Explorationsarbeiten ging die LPSE-2026-Goldressource hervor, die vollständig im Besitz von Galloper Gold Corp. ist. Für Anleger in Rohstoffwerte gilt: Bei Explorationsunternehmen dieser Größenordnung sind Bohrergebnisse mit sichtbarem Gold ein wichtiger Zwischenschritt, jedoch noch kein Beleg für wirtschaftlich abbaubare Gehalte. Erst die ausstehenden Laboranalysen (Assays) liefern verlässliche Werte zu den tatsächlichen Goldgehalten.
Das Unternehmen weist in seiner Mitteilung ausdrücklich auf zukunftsgerichtete Aussagen hin. Begriffe wie „erwarten", „planen", „fortsetzen", „schätzen" und ähnliche Formulierungen kennzeichnen solche Aussagen. Galloper betont, dass die tatsächlichen Ergebnisse aufgrund zahlreicher Annahmen, Faktoren und Risiken erheblich von den derzeitigen Erwartungen abweichen können. Zu den genannten Risiken zählen allgemeine Risiken der Mineralexploration, Risiken im Zusammenhang mit den Kapitalmärkten sowie Risiken aufgrund der Verfassung der Finanzmärkte oder künftiger Metallpreise.
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