Flow Metals sichert strategische Claims entlang des Little Gold Creek im Yukon
Flow Metals hat 44 zusätzliche Quarzklamerungen im nördlichen Teil des Sixtymile-Goldprojekts platziert, sichert sich damit die Quellgebiete des Little Gold Creek und konsolidiert den Distrikt zu einem 17.635 Hektar großen Landpaket.

Die Flow Metals Corp. (CSE: FWM) hat im nördlichen Abschnitt ihres Sixtymile-Goldprojekts im Westen des Yukon 44 weitere Quarzklamerungen vorgenommen. Diese als „Mila-Claims" bezeichneten Areale vollenden eine offensive Landakquisitionsstrategie und fassen den Sixtymile-Distrikt zu einem geschlossenen, nutzbaren Gesamtpaket von 17.635 Hektar zusammen. Den Ausgangspunkt bildete eine anfängliche Landfläche von 6.558 Hektar.
Die hinzugekommenen Claims erfassen ein nordwestlich streichendes magnetisches Lineament, das exakt mit dem Verlauf des Little Gold Creek korrespondiert. Auf diese Weise sichert sich das Unternehmen die Ursprungsgebiete dieser historischen Placer-Goldlagerstätte. Darüber hinaus verschieben die Mila-Claims die nördliche Projektsgrenze bis zum Top-of-the-World-Highway.
Die Platzierung erfolgt im Anschluss an das jüngst abgeschlossene Erkundungsprogramm 2026 des Unternehmens. Dieses hatte weiträumige epithermale Gefügestrukturen über das gesamte Projektareal nachgewiesen und Flow Metals veranlasst, vielversprechende Areale in der nördlichen Erweiterung zu prüfen.
Die Einzelheiten
Die Mila-Claims tragen die Bezeichnungen Mila 1 bis Mila 44. Sie verschieben die nördliche Begrenzung des Sixtymile-Goldprojekts bis zur Top-of-the-World-Highway und sichern die nordwestliche Verlängerung eines markanten, kilometerlangen magnetischen Lineaments. Dieses Lineament deckt sich direkt mit dem Verlauf des Little Gold Creek und schließt die Quellgebiete dieser historischen Placer-Goldquelle ein.
Das Unternehmen führt historische geophysikalische Datensätze mit seiner überarbeiteten strukturellen Interpretation zusammen. Ziel ist die gemeinsame Bewertung des magnetischen Lineaments, der regionalen Störungsarchitektur und der jüngst identifizierten epithermalen Ziele. Diese Arbeiten umfassen eine dreidimensionale Auswertung historischer luftgestützter Magnet- und CSAMT-Vermessungen. Die Resultate sollen in anstehenden Pressemitteilungen ausführlich dargelegt werden.
Wie bereits am 22. September 2026 kommuniziert, förderte das Explorationsprogramm 2026 mehrere epithermale Ziele im Projektareal zutage. Hierzu zählen eine neu entdeckte Hochsulfid-Alterationszone am Miller Creek sowie wiederkehrende, 20 Meter breite brekziierte Quarzgänge mit epithermalen Texturen an den Drake-Claims. Das Unternehmen deutet diese Befunde als Indiz dafür, dass ein jüngeres magmatisch-hydrothermales Ereignis das ältere, strukturell kontrollierte Goldsystem des Distrikts überprägt hat.
Aktuelle Feldbeobachtungen haben epithermale Texturen und Quarzgänge auf angrenzenden Flächen identifiziert, die westwärts in das neu beanspruchte Gebiet führen. Mit der Platzierung der Mila-Claims vereint Flow Metals die historischen Placertäler, die Quellgebiete und den Autobahnzugang in einer einzigen Landposition.
Im Rückblick: Bisherige Entwicklungen
Bereits am 22.09.2026 informierte aktien.news darüber, dass Flow Metals den Abschluss ihres Feldexplorationsprogramms 2026 am Sixtymile-Goldprojekt im westlichen Zentral-Yukon vermeldet hatte. Das Programm hatte das Verständnis des Unternehmens für den Distrikt erheblich vertieft, indem ein weitläufiges strukturelles Gerüst definiert und mehrere neue epithermale Ziele auf den neu erworbenen sowie jüngst beanspruchten Flächen identifiziert wurden. Dadurch erweiterte sich das Spektrum der Explorationsziele über das gesamte Grundstück hinweg. Im Fokus standen mehrere vielversprechende Ansatzpunkte, die das Unternehmen nun planmäßig weiterverfolgen will. Am Miller Creek entdeckte Flow Metals eine hochsulfidische Alterationszone.
Die nun platzierte nördliche Erweiterung baut unmittelbar auf diesen Erkenntnissen auf. Die jüngsten Feldarbeiten untermauerten die Ausdehnung des Grundstücks weiter nach Westen und ergänzen eine Landposition, die nach Unternehmensangaben von den historischen Placertälern über die Quellgebiete bis hin zum Top-of-the-World-Highway reicht.
Bedeutung für Anleger
Für deutsche Privatanleger ist diese Meldung vorrangig als taktischer Schritt zu bewerten. Flow Metals fasst damit mehrere zuvor getrennte Landpositionen zu einem einzigen, geschlossenen Projektareal zusammen. Ein derartiges distriktgroßes Landpaket kann Explorationsaktivitäten erleichtern, da Planung, Zugang und Logistik über ein einheitliches Gebiet abgewickelt werden können. Der CEO spricht von einer Landposition, die nun von den historischen Placertälern über die Quellgebiete bis zur Autobahn reicht.
Besonders hervorzuheben ist der Straßenzugang: Da die nördliche Grenze bis zum Top-of-the-World-Highway reicht, verfügt das Projekt über direkten Straßenzugang für künftige Explorationsarbeiten. In abgelegenen Regionen wie dem Yukon ist die Erreichbarkeit ein wesentlicher Kosten- und Zeitfaktor.
Zu bedenken ist, dass es sich bislang um geologische und geophysikalische Interpretationen sowie Feldbeobachtungen handelt. Konkrete Bohrergebnisse oder Ressourcenschätzungen enthält die Mitteilung nicht. Das Unternehmen selbst weist darauf hin, dass geologische und geophysikalische Interpretationen vorläufig sind, dass historische Daten unvollständig oder unzuverlässig sein können und dass weitere Explorationen die aktuellen Interpretationen nicht bestätigen müssen. Auch Placer-Gold-Vorkommen, magnetische Merkmale und beobachtete Alterationen sind kein Beleg für wirtschaftlich förderbare Festgesteinsmineralisierungen. Die Aktie ist an der Canadian Securities Exchange unter dem Kürzel FWM gelistet. Die CSE hat den Inhalt der Pressemitteilung weder genehmigt noch abgelehnt.
Ausblick
Flow Metals beabsichtigt, historische geophysikalische Datensätze mit der aktualisierten strukturellen Interpretation zu verknüpfen. Ein Bestandteil dieser Arbeiten ist die dreidimensionale Auswertung historischer luftgestützter Magnet- und CSAMT-Vermessungen. Ergebnisse will das Unternehmen in anstehenden Pressemitteilungen ausführlich darlegen.
Das Unternehmen verfolgt eigenen Angaben zufolge das Ziel, systematisch mehrere mineralisierende Systeme am Sixtymile anzusteuern. Neben dem Sixtymile-Goldprojekt hält Flow Metals zudem das Projekt 101 im Yukon, das sich in der Frühphase der Exploration befindet. Im Jahr 2025 führte das Unternehmen dort Feldexplorationen durch, um das Potenzial des Projekts zu bewerten.
