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Freegold durchörtert 143,7 Meter mit 3,59 g/t Gold bei Bohrungen in Alaska

Freegold Limited veröffentlicht vielversprechende Bohrergebnisse von Golden Summit in Alaska: Bohrloch GS2638 liefert 3,59 g/t Au über 143,7 Meter, darunter ein hochgradiges Intervall mit 141,3 g/t Au. Sechs Bohranlagen bereiten die geplante Machbarkeitss

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Freegold durchörtert 143,7 Meter mit 3,59 g/t Gold bei Bohrungen in Alaska

Der auf Edelmetalle spezialisierte Explorateur Freegold Limited treibt sein Vorzeigeprojekt Golden Summit im US-Bundesstaat Alaska mit einem umfangreichen Bohrprogramm weiter voran. Aktuell sind sechs Bohranlagen im Einsatz, um die Grundlagen für die geplante vorläufige wirtschaftliche Machbarkeitsstudie (PFS) im Jahr 2027 zu schaffen.

Die jüngsten Bohrergebnisse aus dem Programm 2026 belegen eine durchgehende Mineralisierung über weite Strecken sowie lokal erhöhte Goldkonzentrationen in den bevorzugten Zielgebieten. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Bohrloch GS2638 im Bereich Dolphin: Es lieferte auf 143,7 Metern Länge einen Durchschnittsgehalt von 3,59 Gramm Gold pro Tonne – eingeschlossen ein hochgradiges Teilstück von 3,0 Metern mit 141,3 g/t Au, das sichtbares Gold enthält.

Freegold ist an der Börse Toronto unter dem Kürzel FVL sowie in den USA unter OTCQX: FGOVF gelistet. Das Unternehmen arbeitet daran, die Verlässlichkeit der Ressourcenschätzung zu steigern, metallurgische und geotechnische Parameter für die Planung zu ermitteln und eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung zu erstellen.

Sechs Bohranlagen im Dauereinsatz

Mit einem halben Dutzend gleichzeitig aktiver Bohranlagen führt Freegold Bohrarbeiten, metallurgische Untersuchungen und geotechnische Programme parallel durch. Das geotechnische Programm umfasst die Dokumentation und Bewertung der Gesteinsqualität vor Ort, ergänzt durch Labortests ausgewählter Bohrkernproben zur Bestimmung der Gesteinsfestigkeit.

Diese Arbeiten liefern wichtige Daten für die Annahmen zur Böschungsstabilität und zum Grubendesign, die in die geplante PFS einfließen. Enge Bohrlochabstände sollen die Bestätigung der Gehaltskontinuität ermöglichen und die geologischen Kontrollmechanismen in den Schlüsselbereichen präziser erfassen.

Bereich Dolphin liefert Spitzenwerte

Die Resultate aus der Zone Dolphin zeigen weiterhin eine kontinuierliche Mineralisierung und lokal höhere Gehalte innerhalb des großräumigen Trends. Bohrloch GS2638 wurde auf der Nordwestseite des Dolphin-Stocks nahe dem nord-süd-ausgerichteten topografischen Korridor Willow Creek angesetzt – ein Areal, das aus Explorationssicht weiterhin vielversprechend ist.

GS2638 durchteufte insgesamt 143,7 Meter mit 3,59 g/t Au ab einer Tiefe von 758,0 Metern. Besonders bemerkenswert ist das hochgradige Intervall von 3,0 Metern mit 141,3 g/t Au zwischen 779,0 und 782,0 Metern, das mit Quarz-Arsenopyrit-Pyrit-Gängen und sichtbarem Gold in grünem Ton assoziiert ist.

Bohrloch GS2630 durchörterte 523 Meter mit 0,75 g/t Au von 385 Metern bis zum Bohrlochende bei 908 Metern. Auch hier treten mehrere hochgradige Abschnitte auf, darunter 16,63 g/t Au über 3,1 Meter sowie 15,18 g/t Au über 6,0 Meter. Die Mineralisierung bleibt in der Tiefe offen und zeigt Erweiterungspotenzial, was auf eine tiefreichende mineralisierte Quelle hindeuten könnte.

Weitere Bohrlöcher bestätigen Trend

Die Bohrlöcher GS2629 und GS2623 wurden im nördlichen Abschnitt der Dolphin-Zone niedergebracht, um das Liegendblock-Fenster der Tolovana-Verwerfung zu prüfen. GS2623 erbrachte ein breites Intervall von 134,4 Metern mit 1,12 g/t Au ab 260 Metern.

GS2629 lieferte einen Probenspitzenwert von 10,39 g/t Au über 3,3 Meter, assoziiert mit einer scherverformten Zone, die zerklüftete Quarzgänge sowie semi-massiven Arsenopyrit-Jamesonit-Sphalerit enthält.

Metallurgische Studien für die PFS

Das metallurgische Programm von Freegold erarbeitet wichtige Eingangsgrößen für die PFS, die unmittelbaren Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts haben können. Dazu zählen Ausbeuten, Reagenzienverbrauch, Energiebedarf, Anlagendimensionierung, Kapitalintensität der Aufbereitungsanlage sowie die damit verbundenen Betriebskosten.

Bislang wurde noch kein Aufbereitungsweg festgelegt. Aufgrund der Größe und Variabilität der Lagerstätte plant Freegold, weitere Testarbeiten an Proben aus den Bohrkampagnen 2025 und 2026 durchzuführen. Ziel ist es, die Ausbeute- und Aufbereitungseigenschaften weiter zu optimieren und so die Auswahl eines bevorzugten Verfahrensfließschemas für die PFS zu ermöglichen.

Ausblick

Die hier gemeldeten Resultate sind Teil mehrerer erwarteter Aktualisierungen aus dem Programm 2026. Sie untermauern die für die geplante PFS im Jahr 2027 vorgesehene aktualisierte Mineralressourcenschätzung.

Zu den definierten Meilensteinen gehören: die Verfeinerung der geologischen Kontrollfaktoren und der Bohrlochdichte in Schlüsselzonen, die Überprüfung der Gehaltskontinuität in den Zonen Dolphin, Cleary und WOW, die weitere Bewertung der Zone Tamarack und der Lücke bei Cleary sowie der Abschluss der Bestätigungsbohrungen zur Abgrenzung der Mineralisierungsgrenzen.

Mit den jüngsten Ergebnissen hat Freegold einen weiteren Schritt in Richtung PFS absolviert. Die Mischung aus breiten mineralisierten Abschnitten und hochgradigen Einzelintervallen unterstreicht das Potenzial des Projekts Golden Summit – ein interessanter Aspekt für Rohstoff-Anleger, die auf Nordamerika setzen.

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