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Fortuna Mining setzt auf finnische Motoren für Goldmine in Senegal

Der finnische Technikkonzern Wärtsilä stattet das senegalesische Goldprojekt Diamba Sud von Fortuna Mining mit fünf Motoren für ein 14-MW-Eigenkraftwerk aus, das die abgelegene Mine zuverlässig mit Strom versorgen und später erneuerbare Energien integrier

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Fortuna Mining setzt auf finnische Motoren für Goldmine in Senegal

Der finnische Konzern Wärtsilä, spezialisiert auf Marine- und Energietechnik, wird fünf Motoren des Typs Wärtsilä-32 für ein 14-Megawatt-Kraftwerk liefern, das beim senegalesischen Goldprojekt Diamba Sud entsteht. Die Anlage soll als Eigenkraftwerk eine verlässliche und effiziente Stromversorgung sicherstellen, was für die Abläufe des Bergbauprojekts von zentraler Bedeutung ist.

Aufgrund der entlegenen Lage wird die Mine vollständig auf dieses Kraftwerk angewiesen sein, um ihren Energiebedarf zu decken. Fortuna Mining, ein kanadischer Edelmetallproduzent, der Diamba Sud vorantreibt, hat angekündigt, künftig erneuerbare Energien in das Microgrid integrieren zu wollen.

Den Auftrag erteilte der französische EPC-Generalunternehmer Africa Power Services (APS) im Namen von Fortuna Mining.

Höchste Betriebssicherheit für Minen unter Extrembedingungen

„Eine abgelegene Mine ohne Netzanschluss ist auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen, weil ungeplante Stillstände erhebliche finanzielle und operative Gefahren bergen. Die Wärtsilä-Motoren bieten die durchgehende Leistung, die unter solch herausfordernden Umständen nötig ist“, erklärt APS-Managing-Director Cedric Fernandez. „Mit ihrer Entscheidung für Diamba Sud stellen wir sicher, dass operative Risiken von Beginn an minimiert werden, während zugleich eine Strombasis geschaffen wird, die sich nahtlos mit erneuerbaren Energiequellen verbinden lässt, sobald die Mine weiter ausgebaut wird.“

Wie Wärtsilä mitteilt, habe sich der Wärtsilä-32-Motorensatz in 30 Jahren erfolgreichen Betriebs einen Ruf für Verlässlichkeit erarbeitet und weltweit Kunden mit über 8.000 MW Leistung versorgt. Dank seiner schnellen Startfähigkeit unterstütze er die Einbindung schwankender erneuerbarer Quellen wie Wind- und Sonnenenergie in die Netze, indem er eine effiziente Netzstabilisierung biete.

Neben den Motorensätzen umfasst das Lieferpaket von Wärtsilä die Grundkonstruktion, motorspezifische Hilfsaggregate sowie das Steuerungs- und Überwachungssystem. Zudem wird das Unternehmen während der Montage- und Inbetriebnahmephase beratend zur Seite stehen.

Wiederholungsauftrag bestätigt partnerschaftliches Verhältnis

„Dass APS erneut bei uns bestellt, untermauert die Stellung von Wärtsilä als verlässlichen und vertrauenswürdigen Partner für die Energieversorgung der Bergbauindustrie“, so Marc Thiriet, Geschäftsführer von Wärtsilä Energy Africa. „Minengesellschaften stehen unter doppeltem Druck: Sie müssen maximale Betriebszeiten sicherstellen und gleichzeitig aktiv Dekarbonisierung vorantreiben.“

Der Einsatz mehrerer kleinerer Motorensätze anstelle einer einzelnen großen Einheit erlaube es dem Kraftwerk, wechselnde Lastanforderungen äußerst präzise zu bedienen, was die Kraftstoffeffizienz maximiere und Emissionen verringere, ergänzt Thiriet.

Die Aggregate verfügen zudem über die nötige Startflexibilität, um die schwankende Einspeisung von Solar- oder Windenergie auszugleichen. Dies ergänzt Fortunas geplante Einführung erneuerbarer Energien im Microgrid und stärkt die betriebliche Stabilität der Mine.

Die Auslieferung der Anlagen ist für März 2027 terminiert; das Kraftwerk soll bis Ende 2027 einsatzbereit sein.

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