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Worley erhält Großauftrag von BHP für Kupferausbau in Australien

Worley hat von BHP einen Millionenauftrag für EPCM-Leistungen zum Ausbau der Kupferanlagen in Südaustralien erhalten. Der Vertrag umfasst Arbeiten an den Megaprojekten Olympic Dam und Carrapateena, mit denen BHP die Produktion bis 2035 auf über 500.000 To

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Worley erhält Großauftrag von BHP für Kupferausbau in Australien

Das australische Ingenieurunternehmen Worley hat von BHP mehrere neue Aufträge an Land gezogen. Der Vertrag umfasst Planungs-, Einkaufs- und Bauüberwachungsleistungen (EPCM) für Erweiterungsvorhaben an den Kupferstandorten des Minenkonzerns im Süden Australiens.

Bekannt gegeben wurde dies durch Anna Wiley, Leiterin des BHP-Geschäftsbereichs Copper South Australia, auf der Fachkonferenz „Copper to the World“ in Adelaide. Ihren Angaben zufolge hat BHP derzeit „deutlich mehr als 2 Milliarden australische Dollar in größere Projektentwicklungen investiert, während wir die Region ausbauen und das künftige Wachstum fördern“. Die Kupferförderung der südaustralischen Anlagen belief sich im Geschäftsjahr 2026 (FY2026) auf 321.000 Tonnen bei Herstellungskosten von 32 US-Cent pro Pfund.

Starke Finanzkennzahlen und ambitionierte Planungen

Das Kupfersegment von BHP erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein EBITDA von 3,2 Milliarden US-Dollar. Bemerkenswert: Mit Erlösen von insgesamt 18,2 Milliarden US-Dollar überflügelte Kupfer erstmals Eisenerz und andere bedeutende Ertragsbringer des Rohstoffriesen. Dies verdeutlicht den strategischen Stellenwert des roten Metalls für den australischen Bergbaukonzern.

„Die Dynamik nimmt zu, während wir Optionen prüfen, um die erste Phase unserer Wachstumsstrategie weiter zu beschleunigen“, so Wiley. Das erklärte Ziel: Die Kupferproduktion bis Mitte der 2030er-Jahre auf über 500.000 Tonnen jährlich zu steigern. Umgerechnet auf Kupferäquivalente – unter Einbeziehung von Uran, Gold und Silber – ergäbe dies rund 770.000 Tonnen pro Jahr. Mittelfristig visiert BHP sogar 650.000 Tonnen Kupfer oder etwa eine Million Tonnen Kupferäquivalent pro Jahr an. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber es ist realisierbar“, betonte Wiley.

Worley übernimmt zentrale Funktion bei Großvorhaben

Worley wird Studien- und EPCM-Dienstleistungen parallel für mehrere Projektabschnitte erbringen. Darunter fallen die mögliche Errichtung von Block-Cave-Gruben sowie der dazugehörigen Infrastruktur am Olympic Dam und die potenzielle Ausweitung der Untertageaktivitäten und der Aufbereitungsanlagen von Carrapateena. Die ersten EPCM-Leistungen für frühe Projektphasen wurden bereits aufgenommen.

Chris Ashton, CEO von Worley, hob die strategische Relevanz des Auftrags hervor: „Dieser Vertrag unterstreicht den anhaltenden Fokus von Worley auf Energiewendematerialien wie Kupfer als vorrangigen Wachstumsmarkt.“ Sein Unternehmen freue sich, BHP bei dem Vorhaben zu unterstützen, die Kupferproduktion in Südaustralien zu erhöhen. „Unser Team verfügt über Expertise im Untertagebau, in der Aufbereitungstechnik und bei der Umsetzung großer Projekte“, ergänzte Ashton.

Kupfer als zentraler Rohstoff der Energiewende

Der Auftrag verdeutlicht die zunehmende Relevanz von Kupfer für die weltweite Energiewende. Das Metall ist unverzichtbar für Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energien sowie den Netzausbau. Für Anleger in Rohstoffwerte ist diese Entwicklung von Interesse, da Kupfer als Schlüsselrohstoff der Dekarbonisierung gilt und die Nachfrageaussichten langfristig günstig sind.

Worley positioniert sich mit diesem bedeutenden Auftrag gezielt im Wachstumsfeld der Energiewendematerialien. Die Kooperation mit BHP in Südaustralien belegt, dass Ingenieurdienstleister von den gewaltigen Investitionen in kritische Rohstoffe profitieren können. Die Erweiterungen am Olympic Dam und in Carrapateena gehören zu den wichtigsten Bergbauprojekten Australiens.

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