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Vinacomin plant stabile Kohleförderung von 40 Millionen Tonnen bis 2030

Der vietnamesische Bergbaukonzern Vinacomin hält die jährliche Kohleförderung bis 2030 bei 40 Millionen Tonnen und plant ergänzende Importe. Für Rohstoffanleger ist dies ein klares Nachfragesignal aus einer wachsenden asiatischen Volkswirtschaft.

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Vinacomin plant stabile Kohleförderung von 40 Millionen Tonnen bis 2030

Der vietnamesische Bergbauriese Vinacomin beabsichtigt, seine Kohleproduktion bis zum Jahr 2030 auf einem Niveau von jährlich 40 Millionen Tonnen zu halten. Auf diese Weise möchte der Konzern die heimische Nachfrage bedienen, die maßgeblich durch die Stromerzeugung angetrieben wird. Darüber berichteten staatliche Medien am Donnerstag.

Vinacomin rangiert als der bedeutendste Minenkonzern Vietnams. Um die angestrebte Fördermenge von 40 Millionen Tonnen pro Jahr zu gewährleisten, werde der Betrieb nach Informationen der Vietnam News Agency 18 Abbauvorhaben in der nordvietnamesischen Provinz Quang Ninh realisieren. Diese Region gilt als das zentrale Kohlefördergebiet des südostasiatischen Landes.

Ergänzend zur Eigenproduktion beabsichtigt Vinacomin, pro Jahr zwischen 10 und 20 Millionen Tonnen Kohle einzuführen, um die Nachfrage zu stillen. Die Mischung aus konstanter Eigenförderung und zusätzlichen Importen soll gewährleisten, dass die inländischen Abnehmer das gesamte Jahr hindurch verlässlich beliefert werden.

Kohle bleibt tragende Säule der Stromproduktion

Kohle stellt nach Auffassung des Unternehmens weiterhin einen wesentlichen Energieträger für Vietnams Wärmekraftwerke dar und dient den übergeordneten energiepolitischen Sicherheitszielen. Der Strombedarf in Vietnam wächst seit Jahren kontinuierlich, weshalb die Belieferung der Kraftwerke mit ausreichend Brennstoff von strategischer Relevanz ist.

„Die Gewährleistung einer ausreichenden Kohleverfügbarkeit für Wärmekraftwerke spielt eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung des Stromnetzbetriebs und dem Erhalt der nationalen Energieversorgungssicherheit“, gab die Vietnam News Agency das Unternehmen wieder. Diese Aussage verdeutlicht, wie stark die Kohleversorgung in Vietnam an die Stabilität des gesamten Elektrizitätssystems gekoppelt ist.

Vinacomin zählt zu den Firmen, an denen der vietnamesische Staat bis mindestens 2030 einen Anteil von 100 Prozent halten möchte. Diese staatliche Beteiligung zeigt, dass die Regierung die Kohlegewinnung als strategisches Asset einstuft und die Versorgungssicherheit nicht ausschließlich den Marktkräften überlassen will.

Relevanz für die Energiepolitik

Für Analysten der globalen Energiemärkte ist diese Ankündigung ein Indiz dafür, dass Vietnam trotz weltweiter Debatten über den Abschied von fossilen Brennstoffen kurz- und mittelfristig auf Kohle baut. Die Planungen von Vinacomin lassen erkennen, dass thermische Kraftwerke auch in den nächsten Jahren eine gewichtige Rolle im vietnamesischen Energiemix einnehmen sollen.

Die geplanten 18 Minenprojekte in Quang Ninh stellen dabei das Instrument dar, mit dem die Fördermenge von 40 Millionen Tonnen stabilisiert werden soll. Ohne beständige Investitionen in neue Abbaustätten ließe sich eine gleichbleibende Jahresmenge über einen derart langen Zeitraum kaum realisieren.

Für Rohstoffanleger und Marktteilnehmer ist dieser Schritt vor allem als Nachfrageindikator von Bedeutung. Vietnam gehört zu den aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens, deren Energiehunger mit der fortschreitenden Industrialisierung zunimmt. Eine verlässliche Kohlenachfrage aus Vietnam kann daher auch die internationalen Kohlemärkte und die Preisbewegungen beeinflussen.

Ob die Vorhaben im genannten Umfang realisiert werden, hängt unter anderem von der Finanzierung der Bergbauprojekte, behördlichen Genehmigungen und der tatsächlichen Nachfragsentwicklung ab. Deutlich ist jedoch: Mit der Strategie aus Eigenförderung und Importen etabliert sich Vinacomin als maßgeblicher Player der vietnamesischen Energieversorgung bis 2030.

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