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South32 stockt Kupferreserven in Chile um 61 Prozent auf

Der Bergbaukonzern South32 meldet einen Anstieg der Erzreserven in der chilenischen Kupfermine Sierra Gorda um 61 Prozent auf 1.100 Millionen Tonnen, was die Minenlebensdauer bis 2045 verlängert.

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South32 stockt Kupferreserven in Chile um 61 Prozent auf

Der australische Rohstoffkonzern South32 (ASX, LSE, JSE: S32) hat am Dienstag frische Berechnungen zu den Erzreserven und Mineralressourcen seines Kupferbergwerks Sierra Gorda im Norden Chiles vorgelegt. Demnach erhöhen sich die Erzreserven um 61 Prozent auf 1.100 Millionen Tonnen.

Nach Unternehmensangaben basieren die neuen Zahlen auf einer präziseren Erfassung der Erzlagerstätte, die durch erfolgreiche Nachbohrungen ermöglicht wurde. In den Jahren 2023 bis 2025 wurden insgesamt rund 85.000 Meter aus 200 Bohrlöchern niedergebracht.

Die Reserven weisen einen durchschnittlichen Gesamtgehalt von 0,39 Prozent Kupfer, 0,016 Prozent Molybdän sowie 0,06 g/t Gold auf. Der Kupfer-Äquivalentgehalt liegt bei 0,46 Prozent. Dadurch verlängert sich die ursprüngliche Reservelebensdauer um etwa fünf Jahre bis ins Jahr 2045.

Die Kupfermine Sierra Gorda im Überblick

Bei Sierra Gorda handelt es sich um eine große Tagebaumine konventioneller Bauart in der chilenischen Region Antofagasta. Die Anlage verfügt über moderne Aufbereitungskapazitäten vor Ort. Das gewonnene Kupferkonzentrat wird per Lkw und Bahn zu den Hafenstädten Antofagasta und Angamos transportiert, von wo aus es in die internationalen Abnehmermärkte verschifft wird.

Die geschätzten Mineralressourcen belaufen sich auf 1.870 Millionen Tonnen mit Durchschnittsgehalten von 0,37 Prozent Kupfer, 0,016 Prozent Molybdän und 0,06 g/t Gold bei einem Kupfer-Äquivalentgehalt von 0,44 Prozent.

Aussagen des Unternehmenslenkers

"Mit dieser Aktualisierung werden das Volumen, die Beschaffenheit und das langfristige Potenzial der Lagerstätte Sierra Gorda unterstrichen, von der wir erwarten, dass sie über viele Jahrzehnte eine wichtige Kupferquelle bleiben wird", erklärte South32-CEO Matt Daley in einer Mitteilung an die Presse.

"Dies erfolgt im Anschluss an die im Juli erteilte Genehmigung zur Umsetzung des vierten Mahlwerksprojekts in Sierra Gorda, das voraussichtlich ab 2031 die Kupferproduktion um rund 30 Prozent anheben wird", führte Daley weiter aus.

"Da der derzeitige Erzkörper in der Tiefe weiterhin offen ist, besitzt die Mine Potenzial für weiteres Wachstum, das über die aktuell gemeldete Steigerung der Erzreserven und der Minenlebensdauer hinausgeht. Wir arbeiten weiter mit unserem Joint-Venture-Partner zusammen, um weiteres Wachstum und eine höhere Wertschöpfung in Sierra Gorda zu erreichen."

Perspektiven und Explorationsaktivitäten

Laut Unternehmensangaben gehört zum Minenkomplex auch das Explorationsprojekt Catabela Northeast, wo Probebohrungen auf bedeutende Kupfervorkommen gestoßen sind. Dies deutet auf Möglichkeiten für eine weitere Verlängerung der Minenlebensdauer hin.

South32 hatte im Februar 2022 einen 45-Prozent-Anteil an Sierra Gorda erworben und übt gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner KGHM Polska Miedź die gemeinschaftliche Kontrolle aus. Die deutliche Aufwertung der Reserven sowie die geplante Produktionsausweitung machen Sierra Gorda zu einem strategisch wichtigen Asset im Portfolio des australischen Bergbauunternehmens.

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