ANZEIGE

Rückgang der Ölförderung in Norwegens größtem Feld ab 2025

Johan Sverdrup erreichte Rekordproduktion, bevor es 2025 vom Produktionsplateau abweicht

1 Min
Rückgang der Ölförderung in Norwegens größtem Feld ab 2025

Norwegens größtes Ölfeld Johan Sverdrup wird voraussichtlich Anfang 2025 seine Produktionsspitze erreichen und danach einen Rückgang verzeichnen, wie der Betreiber Equinor am Donnerstag mitteilte. Im September erreichte das Feld eine Rekordproduktion von über 756.000 Barrel Öl pro Tag, was etwa 6 bis 7 Prozent des täglichen europäischen Ölverbrauchs ausmacht, wie von Equinor angegeben.

Der CEO von Equinor, Anders Opedal, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass man erwartet, dass die Produktion des Johan-Sverdrup-Felds Anfang 2025 das Plateau verlassen wird. Seit seiner Inbetriebnahme im Oktober 2019 hat das Feld bereits eine Milliarde Barrel gefördert. Ursprünglich wurde bei der Inbetriebnahme geschätzt, dass das Feld Reserven von 2,7 Milliarden Barrel Öläquivalent besitzt, einschließlich eines Anteils an assoziiertem Gas.

Equinor ist der Betreiber des Feldes und besitzt einen Anteil von 42,6 Prozent. Weitere Beteiligungen haben Aker BP mit 31,6 Prozent, das staatliche Unternehmen Petoro mit 17,4 Prozent und TotalEnergies mit 8,4 Prozent.

Das Johan-Sverdrup-Ölfeld spielt eine wichtige Rolle für die Energieversorgung in Europa und hat sich seit seiner Eröffnung zu einem der produktivsten Ölfelder der Region entwickelt. Die zukünftige Entwicklung des Ölfeldes wird von großer Bedeutung für die europäische Energiewirtschaft sein, insbesondere angesichts des erwarteten Rückgangs der Produktionskapazitäten ab 2025.

ÖlNorwegenEquinor

Meistgelesene News

  1. Millennium Silver leitet Drohnenvermessung bei Nevada-Silberprojekt ein
  2. Mais-Futures unter Druck: Dollarstärke und Rekordernte belasten die Preise
  3. Geheimmission auf dem Bosporus: Schattenflotte-Tanker mit russischem Öl unterwegs
  4. Trumps Exportbremse: Droht ein US-Verbot für Diesel und Benzin?
  5. BRICS-Staaten fordern Ende der Sanktionen – Auswirkungen auf Rohstoffmärkte

Disclaimer