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Ivanhoe Mines: Kupferlagerstätte Makoko legt um 30 Prozent zu

Ivanhoe Mines hat die Kupferressourcen im Makoko-Distrikt in der DR Kongo um 30 Prozent auf rund 12 Millionen Tonnen aufgestockt. Der kanadische Minenkonzern bestätigt damit den Status der größten Kupferentdeckung des vergangenen Jahrzehnts und plant für

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Ivanhoe Mines: Kupferlagerstätte Makoko legt um 30 Prozent zu

Ivanhoe Mines hat die Kupfervorkommen im Makoko-Distrikt in der Demokratischen Republik Kongo deutlich nach oben revidiert. Die Lagerstätte im Western-Forelands-Projekt legte um 30 Prozent zu und erreicht nun rund 12 Millionen Tonnen enthaltenes Kupfer – und die Explorationsarbeiten sind noch längst nicht abgeschlossen.

Der kanadische Minenkonzern gab am Dienstag bekannt, dass der Makoko-Distrikt nunmehr über 42 Millionen Tonnen angezeigte Ressourcen mit einem Kupfergehalt von 2,66 Prozent sowie 612 Millionen Tonnen vermutete Ressourcen mit 1,8 Prozent Kupfergehalt verfügt. Damit untermauert die Entdeckung ihren Ruf als größte und hochwertigste Kupferlagerstätte des vergangenen Jahrzehnts.

Der Ressourcenzuwachs kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kupferpreise steigen und die Zahl bedeutender Neuentdeckungen weltweit zurückgeht. Die Befürchtungen über eine künftige Unterversorgung mit dem Industriemetall nehmen zu, und die Demokratische Republik Kongo – bereits weltweit der zweitgrößte Kupferproduzent – rückt zur Deckung dieser Nachfrage immer mehr in den Mittelpunkt.

Weitere Schritte für Makoko

Ivanhoe beabsichtigt, im ersten Quartal 2027 eine Machbarkeitsstudie (Scoping Study) für Makoko in Angriff zu nehmen. Zeitgleich werden die Bohraktivitäten ausgeweitet, um die Projektentwicklung zu beschleunigen. Das Unternehmen erwägt eine Kombination aus flachen Tagebauen und Untertagebau. Diese Strategie könnte den anfänglichen Kapitalbedarf reduzieren und den Weg zur ersten Förderung verkürzen.

Die Vorbereitungen vor Ort haben bereits begonnen. Dazu zählen Einzäunungen, Straßenbauarbeiten sowie Umweltbasisuntersuchungen. Ivanhoe profitiert dabei von den Erfahrungen, die bei der Erschließung des benachbarten Kupferkomplexes Kamoa-Kakula gesammelt wurden. Dieses Projekt benötigte von der Entdeckung bis zur ersten Produktion weniger als sechs Jahre. Ivanhoe hält Anteile an Kamoa-Kakula gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen Zijin und der kongolesischen Regierung.

Das Potenzial von Makoko ist damit noch nicht vollständig erschlossen. Rund 60.000 Bohrmeter, die im Jahr 2026 niedergebracht wurden, sind in der aktuellen Schätzung noch nicht berücksichtigt. Zudem bleibt die Mineralisierung in mehrere Richtungen offen, wie Ivanhoe-Gründer Robert Friedland hervorhob.

Kupfer-Pipeline unter Druck

„Unsere Erfolgsbilanz bei Kupferentdeckungen in den Western Forelands ist unübertroffen… Wir entdecken Kupfer zu einer absurd hohen Rate von 100 Millionen Pfund enthaltenem Kupfer pro 1.000 Meter Bohrung“, so Friedland. Der Umfang von Makoko verschafft Ivanhoe eine weitere potenzielle Quelle für langfristige Produktion in einer der bedeutendsten Kupferregionen der Welt.

Dies ist umso relevanter, als Bergbauunternehmen weltweit mit einem Mangel an großen, hochgradigen Entdeckungen kämpfen, die geeignet wären, die künftige Nachfrage zu decken. Western Forelands positioniert Ivanhoe zudem in der Nähe von Infrastruktur und Know-how, das für Kamoa-Kakula aufgebaut wurde. Dies verschafft dem Unternehmen potenzielle Vorteile bei der Bewertung, wie schnell und wirtschaftlich Makoko in die Produktion gebracht werden kann.

Für Rohstoff-Anleger ist diese Entwicklung von besonderem Interesse, da Kupfer als Schlüsselrohstoff für die Energiewende gilt. Der wachsende Bedarf an Elektrofahrzeugen, Stromnetzen und erneuerbaren Energien treibt die Nachfrage nach dem roten Metall. Ivanhoe Mines notiert in Toronto (TSX: IVN) und wird in den USA unter dem Kürzel IVPAF gehandelt.

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