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Iran-Konflikt: Russland profitiert von steigenden Ölpreisen massiv

Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran treibt die Ölpreise über 100 Dollar – und stärkt Moskaus Exporteinnahmen.

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Russland zählt laut Analysten zu den größten Profiteuren des laufenden Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran. Wie Experten gegenüber CNBC erklärten, steigern höhere Ölpreise und vorübergehende Sanktionserleichterungen sowohl den Wert als auch das Volumen russischer Rohölexporte erheblich.

Der Nahostkonflikt hat die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Händler preisen das Risiko einer Unterbrechung der Lieferwege durch die Straße von Hormus ein – einem der weltweit kritischsten Energiekorridore, durch den täglich rund 20 Prozent des global gehandelten Öls transportiert werden.

Am Montag kletterte der Ölpreis auf über 100 US-Dollar pro Barrel. Dieser Preisanstieg kommt Moskau direkt zugute, da Russland trotz westlicher Sanktionen weiterhin große Mengen Rohöl exportiert – vor allem nach Asien.

Straße von Hormus als geopolitischer Brennpunkt

Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Arabischen Meer und ist für die globale Energieversorgung unverzichtbar. Eine Blockade oder auch nur die Drohung einer solchen hätte unmittelbare Auswirkungen auf die Weltmarktpreise – was Russland als alternativer Lieferant in eine günstige Verhandlungsposition bringt.

Für deutsche Privatanleger ist die Entwicklung besonders relevant: Höhere Energiepreise belasten die importabhängige deutsche Wirtschaft, während Energieaktien und rohstoffnahe Werte profitieren könnten. Der DAX reagierte bereits auf die gestiegene Unsicherheit an den Märkten.

Analysten betonen, dass Russland nicht nur von den höheren Preisen profitiert, sondern auch von einer möglichen Lockerung des westlichen Sanktionsdrucks, der durch den Fokus auf den Nahostkonflikt abgelenkt wird. Moskau kann so seine Exportmengen ausweiten und neue Abnehmer gewinnen.

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