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Iran: Gasversorgung trotz israelischem Angriff auf South Pars stabil

Nach israelischen Angriffen auf iranische Gasanlagen fließt das Erdgas laut Teheran weiterhin.

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Iran: Gasversorgung trotz israelischem Angriff auf South Pars stabil

Trotz israelischer Angriffe auf iranische Öl- und Gasanlagen läuft die Erdgasversorgung im Iran nach Angaben der Regierung weiter. Iranische Behörden bestätigten jedoch, dass Raffinerieeinheiten beschädigt und Erdgasspeicher getroffen wurden. Mohammadreza Julaei, Leiter der Produktionsüberwachung bei der National Iranian Gas Co., teilte der staatlichen Nachrichtenagentur Shana mit, dass einige Einheiten Schäden erlitten hätten.

Hamid Hosseini, Vorstandsmitglied des Verbandes iranischer Exporteure von Öl-, Gas- und petrochemischen Produkten, bestätigte ebenfalls Treffer auf Erdgasspeicher. Ziel des Angriffs war eine Aufbereitungsanlage, die Fördermengen aus dem riesigen Gasfeld South Pars verarbeitet, bevor die Kohlenwasserstoffe an iranische Verbraucher weitergeleitet werden. Die genaue Schwere der Schäden ist bislang unklar.

South Pars: Eines der größten Gasfelder der Welt

Das Feld South Pars im Persischen Golf gehört zu den bedeutendsten Erdgasreserven weltweit. Im vergangenen Jahr förderte es laut der Nachrichtenagentur des iranischen Ölministeriums täglich rund 730 Millionen Kubikmeter Gas – eine Menge, die in etwa dem durchschnittlichen Tagesverbrauch der gesamten Europäischen Union entspricht.

Der Großteil dieses Gases dient der Eigenversorgung des Irans. Das bedeutet: Angriffe auf diese Infrastruktur treffen unmittelbar die iranische Zivilbevölkerung, die auf Gas zum Heizen und Kochen angewiesen ist. Für die globalen Energiemärkte ist die Bedeutung des Feldes vor allem in seiner schieren Größe begründet.

Für deutsche und europäische Anleger sind solche geopolitischen Spannungen im Nahen Osten ein wichtiger Faktor für die Energiepreisentwicklung. Störungen der Infrastruktur in der Region können die internationalen Ölpreise und Gasmärkte beeinflussen, auch wenn der Iran selbst derzeit kaum direkt nach Europa exportiert.

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