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Indien fördert Technologie für kritische Mineralien

Staatliche Finanzierung soll Abhängigkeit von Importen reduzieren und heimische Bergbauindustrie stärken

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Indien fördert Technologie für kritische Mineralien

Indien plant, Forschungseinrichtungen finanziell zu unterstützen, um technische Hilfe für Bergbauunternehmen bereitzustellen, so eine Regierungsquelle und ein Schreiben, das von Reuters eingesehen wurde. Ziel ist es, eine Industrie für kritische Mineralien im Land zu entwickeln. Diese finanzielle Unterstützung verdeutlicht die Bemühungen Indiens, eine solche Industrie aufzubauen und die fast vollständige Abhängigkeit des Landes von Importen von Lithium und seltenen Erden, die für Energiewendetechnologien von entscheidender Bedeutung sind, zu verringern.

Bisher waren Indiens Versuche, eine Industrie für den Abbau kritischer Mineralien zu schaffen, wenig erfolgreich. Im Juni vergab das Land Entwicklungsrechte für ein Lithiumvorkommen im Bundesstaat Chhattisgarh, jedoch fand eine separate Auktion von Lithiumblöcken in Jammu und Kashmir keine Interessenten, da die Mineralienkonzentration gering und die Extraktionskosten hoch waren. Die Regierung könnte fast 50 Millionen US-Dollar aufwenden, um Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu fördern, um Extraktionstechnologien zu entwickeln und bessere Methoden zur Aufbereitung von Erz zu finden, bevor diese in Metalle umgewandelt werden.

In einem Schreiben vom 11. Juli bat das Ministerium für Bergbau das CSIR-National Institute for Interdisciplinary Science and Technology (NIIST), Bergbauunternehmen Know-how zur Gewinnung kritischer Mineralien bereitzustellen. Die in der Versteigerung angebotenen Blöcke der Zentralregierung enthielten kritische Mineralien, die mit anderen Mineralien oder Metallen assoziiert seien und maßgeschneiderte, fallbezogene Extraktionstechniken erforderten. Da die meisten dieser Mineralien bisher nicht im Land gefördert wurden, benötigten Unternehmen Unterstützung und Anleitung bei der Extraktion und Aufbereitung, um diese wirtschaftlich und erfolgreich durchführen zu können.

Die Regierungsquelle teilte weiter mit, dass ähnliche Schreiben am selben Tag an fünf weitere Forschungseinrichtungen in Indien verschickt wurden. Die Regierung werde gemeinsame Vorschläge von Instituten und Unternehmen einholen, und die genehmigten Projekte würden bis zu 75 % der gesamten Finanzierung erhalten, sagte die Quelle, die anonym bleiben wollte, da sie nicht befugt war, mit den Medien zu sprechen. Weder das Ministerium für Bergbau noch das NIIST reagierten umgehend auf Anfragen von Reuters zur Stellungnahme.

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