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China will Straße von Hormus offen halten – USA begrüßen Signal

Beim US-China-Gipfel in Peking sendete Peking klare Signale zur Meeresstraße und zum Iran.

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China will Straße von Hormus offen halten – USA begrüßen Signal

US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer hat am Freitag bekannt gegeben, dass chinesische Regierungsvertreter beim US-China-Gipfel in Peking unmissverständlich klargemacht haben: China will die Straße von Hormus offen halten – ohne Gebühren und ohne militärische Kontrolle. Greer äußerte sich in einem Live-Interview mit Bloomberg Television direkt aus Peking, wo er an den Gesprächen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping teilnahm.

„Für China ist es von großer Bedeutung, dass die Straße von Hormus offen bleibt, ohne Gebührenerhebung und ohne militärische Kontrolle; dies ging aus dem Treffen klar hervor. Wir begrüßen dies daher", sagte Greer wörtlich. Die Aussage ist geopolitisch bedeutsam: Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt und ist für den globalen Energiehandel von zentraler Bedeutung.

Chinas Haltung gegenüber dem Iran im Fokus

Neben der Frage der Schifffahrtsfreiheit sprach Greer auch das heikle Thema der chinesischen Unterstützung für den Iran an. Er zeigte sich dabei überraschend optimistisch: „Hinsichtlich des chinesischen Engagements im Iran sind die Chinesen unserer Ansicht nach sehr pragmatisch und möchten nicht auf der falschen Seite stehen", erklärte der US-Handelsbeauftragte.

Greer ergänzte, dass sowohl China als auch die USA Frieden in der Region anstreben. „Sie wünschen sich Frieden in dieser Region. Präsident Trump wünscht sich Frieden in dieser Region. Wir sind daher sehr zuversichtlich, dass sie ihr Möglichstes tun werden, um jede Art von materieller Unterstützung für den Iran zu begrenzen", so Greer weiter. Diese Aussage deutet auf eine mögliche Annäherung beider Großmächte in sicherheitspolitischen Fragen hin.

Strategische Bedeutung der Straße von Hormus

Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und ist eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten weltweit. Durch sie wird ein erheblicher Teil des globalen Erdöl- und Flüssiggasexports transportiert. Für China als weltgrößten Rohölimporteur ist die freie Durchfahrt durch diese Meerenge von unmittelbarem wirtschaftlichem Interesse – was die klare Positionierung Pekings beim Gipfeltreffen erklärt.

Die Signale aus Peking kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen rund um den Iran und die Golfregion international aufmerksam beobachtet werden. Dass China beim direkten Gespräch mit den USA eine pragmatische Linie signalisiert und militärische Unterstützung für den Iran begrenzen will, wird von Washington ausdrücklich begrüßt. Für Anleger, die in Energiewerte oder Reedereien investiert sind, sind solche geopolitischen Entwicklungen stets ein wichtiger Faktor für die Risikoeinschätzung.

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