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Bank of America: Goldpreis könnte auf 3.700 Dollar fallen

Technische und makroökonomische Signale sprechen laut BofA-Strategen gegen eine schnelle Erholung beim Goldpreis.

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Bank of America: Goldpreis könnte auf 3.700 Dollar fallen

Der Goldpreis steht unter Druck. Trotz eines Tagesgewinns von 2,6 Prozent bei XAU/USD und leicht steigenden Gold-Futures liegt das Edelmetall im bisherigen Jahresverlauf nur noch mit weniger als 4 Prozent im Plus. Technische Strategen der Bank of America sowie BCA-Stratege Peter Berezin sehen eher eine längere Konsolidierungsphase als eine schnelle Erholung voraus.

Berezin nennt drei zentrale Gründe für die jüngste Schwäche des Goldes. An erster Stelle steht die Stärke des US-Dollars, der zuletzt deutlich zulegte. Gleichzeitig sind die Zinserwartungen gestiegen, was Gold als zinsloses Asset relativ unattraktiver macht.

Makroökonomischer Gegenwind für Gold

Ein stärkerer Dollar und höhere Zinserwartungen sind klassische Belastungsfaktoren für den Goldpreis. Wenn Anleger für festverzinsliche Anlagen höhere Renditen erwarten, sinkt die Attraktivität von Gold, das keine laufenden Erträge abwirft. Dieser Zusammenhang ist für Privatanleger besonders wichtig, da er kurzfristige Kursbewegungen maßgeblich beeinflusst.

Die technischen Strategen der Bank of America sehen das Niveau von 3.700 US-Dollar je Unze als realistische Möglichkeit. Ein Rückgang auf dieses Niveau würde einen spürbaren Rücksetzer vom bisherigen Jahreshoch bedeuten. Anleger sollten die Entwicklung der US-Zinspolitik und des Dollarkurses daher genau im Blick behalten.

Konsolidierung statt Trendwende

Experten betonen, dass es sich eher um eine Konsolidierungsphase als um eine grundlegende Trendwende handelt. Gold bleibt langfristig ein gefragter sicherer Hafen, insbesondere in Zeiten geopolitischer Unsicherheit. Kurzfristig jedoch könnten makroökonomische Faktoren den Kurs weiter belasten und das Aufwärtspotenzial begrenzen.

GoldpreisBank Of AmericaXau/UsdGold-FuturesKonsolidierung

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