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Zuckerpreis steigt auf höchsten Stand seit 16 Monaten

Rohzucker-Futures erreichten ein 16-Monate-Hoch. Versorgungsengpässe in Indien und Brasilien sowie niedrigere Produktionserwartungen in der EU und Thailand treiben die Preise.

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Zuckerpreis steigt auf höchsten Stand seit 16 Monaten

Die Rohzucker-Futures an der ICE kletterten am Mittwoch auf den höchsten Stand seit 16 Monaten. Auslöser waren Lieferengpässe in Indien sowie Ernteausfälle in Brasilien, die die Notierungen in die Höhe trieben. Der Rohzuckerpreis legte um 0,34 Cent oder 1,9 Prozent zu und schloss bei 18,70 Cent je Pfund.

Bereits am Vortag hatte der Rohzuckerpreis um 3,1 Prozent zugelegt. Im Handelsverlauf erreichte das Niveau mit 18,77 Cent den höchsten Wert seit April 2025. Der Aufwärtstrend am Zuckermarkt setzt sich damit deutlich fort.

Hintergründe der Preisrallye

Begrenzte Exportmengen und hohe Inlandspreise in Indien, dem weltgrößten Zuckerabnehmer, trugen wesentlich zur jüngsten Preisrallye bei. Hinzu kommen geringere Produktionsprognosen für die Europäische Union und Thailand, die den Markt zusätzlich stützen. Diese Entwicklungen haben das globale Angebot spürbar verknappt.

In Brasilien, dem größten Zuckerproduzenten der Welt, verschärfen widrige Witterungsverhältnisse die Situation. Laut Wettermodellen sind in den kommenden zehn Tagen im Hauptanbaugebiet Ribeirao Preto für Zuckerrohr Niederschläge von mindestens 50 Millimetern zu erwarten. Der prognostizierte Regen dürfte die Erntearbeiten zum Erliegen bringen und die ohnehin angespannte Versorgungslage weiter zuspitzen.

Auch der Weißzuckermarkt reagierte auf die Gesamtlage. Weißzucker verteuerte sich um ein Prozent auf 539,20 US-Dollar je Tonne. Die Kursbewegungen machen deutlich, dass die Sorgen um die Versorgung den gesamten Zuckersektor erfassen.

Für Anleger in Rohstoffwerte ist die Entwicklung am Zuckermarkt von Interesse, da steigende Agrarrohstoffpreise die Lebensmittelindustrie belasten und sich mittelbar auf die Verbraucherpreise auswirken können. Die aktuellen Daten sprechen dafür, dass die Angebotsknappheit vorerst anhalten könnte.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung der KI erstellt und von einem Redakteur geprüft. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte unseren AGBs.

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