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Woodside Energy verzeichnet Milliardenabschreibungen

Aktien fallen, trotz Rekordproduktion durch strategische Projektoptimierungen

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Woodside Energy verzeichnet Milliardenabschreibungen

Woodside Energy, Australiens größtes Energieunternehmen, hat eine Wertminderung von rund 1,2 Milliarden US-Dollar nach Steuern für sein Shenzi-Öl- und Gasfeld im Golf von Mexiko bekannt gegeben. Diese Ankündigung erfolgte im Rahmen der Finanzergebnisse des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023 und führte zu einem Rückgang der Aktienkurse auf ein Zwei-Monats-Tief. Die Shenzi-Tiefwasser-Öl- und Gasfelder wurden im Jahr 2021 im Zuge der Fusion mit den Erdölvermögenswerten der BHP Group erworben. Shenzi trug etwa 5% zur Produktion von Woodside im Jahr 2023 bei.

Zusätzlich zu den Abschreibungen auf Shenzi erwartet Woodside eine weitere Wertminderung von 300 Millionen US-Dollar nach Steuern für das Wheatstone-Projekt in Westaustralien, das von Chevron betrieben wird. Insgesamt wird das Unternehmen voraussichtlich Vermögenswertminderungen in Höhe von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2023 verbuchen. Die Aktien des Unternehmens fielen um 3% auf 30,24 AUD und erreichten damit den niedrigsten Stand seit dem 14. Dezember.

Woodside hat auch eine Reduzierung der Reserven bei den Shenzi-Vermögenswerten gemeldet, was jedoch durch verbesserte Leistungen bei seinen Projekten North West Shelf und Pluto LNG ausgeglichen wurde. Die Reduzierung der Reserven bei Shenzi wurde hauptsächlich mit der Leistung von Infill-Sidetracks und der Entwicklung von Shenzi North nach der Inbetriebnahme in Verbindung gebracht. Trotz dieser Herausforderungen hat Woodside Reservenzuwächse aus Tiefwasserprojekten im Golf von Mexiko genehmigt und verzeichnete dank der Leistungssteigerungen bei North West Shelf und Pluto eine Rekordproduktion im Jahr 2023.

Henry Jennings, ein leitender Marktanalyst bei Marcus Today, äußerte, dass der Rückgang der Reserven bei Shenzi und die erwarteten Wertminderungen einer der Gründe gewesen sein könnten, warum die Fusion mit dem kleineren Rivalen Santos nicht zustande kam. "Woodside war schon eine Weile schwach, daher vermutet der Markt, dass dies bereits vorhersehbar war", fügte Jennings hinzu.

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