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USA fordern Iran-Atomanlagen-Zerstörung bei Genfer Verhandlungen

Washington erhöht den Druck auf Teheran und verlangt die Aufgabe zentraler Nuklearanlagen – Teheran lehnt ab.

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USA fordern Iran-Atomanlagen-Zerstörung bei Genfer Verhandlungen

Bei den Atomverhandlungen in Genf haben die USA dem Iran am Donnerstag weitreichende Forderungen gestellt. Laut dem Wall Street Journal verlangten die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner von den iranischen Unterhändlern die vollständige Zerstörung dreier zentraler Atomanlagen.

Betroffen sind die Anlagen in Fordow, Natanz und Isfahan – die Kernstücke des iranischen Nuklearprogramms. Darüber hinaus forderte Washington die Übergabe sämtlicher verbleibender angereicherter Uranvorräte an die USA. Gleichzeitig verlegten die Vereinigten Staaten zusätzliche Militärressourcen in die Region – ein deutliches Drucksignal.

Die US-Delegation bestand zudem darauf, dass jedes künftige Atomabkommen dauerhaft gelten müsse und keinerlei Auslaufklauseln enthalten dürfe. Dies unterscheidet sich grundlegend vom Wiener Abkommen von 2015 (JCPOA), das befristete Beschränkungen vorsah und 2018 von der damaligen Trump-Administration aufgekündigt wurde.

Teheran weist US-Forderungen zurück

Der Iran lehnte die amerikanischen Vorschläge laut iranischen Staatsmedien und mit den Gesprächen vertrauten Personen kategorisch ab. Teheran weigerte sich, die Urananreicherung einzustellen, Atomanlagen abzubauen oder Uranvorräte ins Ausland zu transferieren. Dauerhafte Beschränkungen des Nuklearprogramms seien für die iranische Seite nicht akzeptabel.

Die Verhandlungen zogen sich bis in die Abendstunden hin, was auf intensive Gespräche hindeutet. Für Anleger sind die Entwicklungen relevant, da ein Scheitern der Diplomatie die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten erheblich verschärfen und die Ölpreise beeinflussen könnte.

Die Genfer Gespräche gelten als Versuch, eine diplomatische Einigung zu erzielen, die einen möglichen Militärschlag gegen iranische Atomanlagen verhindern soll. Die Verhandlungsführer beider Seiten stehen unter erheblichem Druck, da die Zeit für eine friedliche Lösung nach Einschätzung westlicher Regierungen knapper wird.

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