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US-Militär greift über 1.250 Ziele im Iran an

Seit Samstag eskaliert der Konflikt zwischen den USA und dem Iran dramatisch – mit massiven Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte.

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US-Militär greift über 1.250 Ziele im Iran an

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seit Beginn seiner Operationen am Samstag mehr als 1.250 Ziele im Iran angegriffen. Das Zentralkommando der US-Streitkräfte teilte am Montag zusätzlich mit, elf iranische Schiffe angegriffen und zerstört zu haben. Die Eskalation stellt eine der schwersten direkten militärischen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran in der jüngeren Geschichte dar.

Die geopolitische Krise trifft die Finanzmärkte mit voller Wucht. Besonders die Sperrung der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Öldurchfahrtsstraßen der Welt – heizt die Lage an den Rohstoffmärkten weiter an. Durch die Meerenge werden täglich rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels abgewickelt.

Ölpreis steigt, Goldpreis gibt nach

Der Ölpreis weitete seine Gewinne angesichts des sich verschärfenden Nahostkonflikts deutlich aus. Anleger fürchten Lieferengpässe, sollte die Straße von Hormus dauerhaft blockiert bleiben. Für deutsche Verbraucher und Unternehmen könnte dies steigende Energiepreise bedeuten.

Gold, traditionell ein sicherer Hafen in Krisenzeiten, gab hingegen nach und drehte ins Minus. Ein erstarkender US-Dollar belastet den Goldpreis, da das Edelmetall in Dollar notiert und damit für internationale Käufer teurer wird. Laut dem Brokerhaus Pepperstone könnte die jüngste Goldpreisrally infolge des Iran-Angriffs an Schwung verlieren.

Der US-Dollar stieg nach der Eskalation zwischen den USA und dem Iran auf ein Fünfwochenhoch. Euro und Britisches Pfund gaben gegenüber dem Greenback merklich nach. Für Anleger in der Eurozone bedeutet dies erhöhte Wechselkursrisiken bei in Dollar denominierten Investments.

Märkte reagieren auf geopolitische Unsicherheit

Die Entwicklungen im Nahen Osten dürften die Volatilität an den globalen Börsen in den kommenden Tagen erhöhen. Investoren beobachten die Lage rund um die Straße von Hormus besonders aufmerksam. Eine anhaltende Blockade der Meerenge würde die globalen Energieversorgungsketten erheblich stören und die Inflation in vielen Ländern erneut befeuern.

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