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Sibanye-Stillwater sichert sich Zweitlisting an alternativer Börse A2X

Sibanye-Stillwater erhält eine Sekundärnotiz an der südafrikanischen A2X-Börse, um die Liquidität zu erhöhen. Parallel dazu steigen Großbanken wie JPMorgan und UBS mit Anteilen über fünf Prozent bei dem Edelmetallproduzenten ein.

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Sibanye-Stillwater sichert sich Zweitlisting an alternativer Börse A2X

Die gewöhnlichen Aktien des Edelmetallförderers Sibanye-Stillwater wurden in den Kreis der zugelassenen Wertpapiere aufgenommen, die an der südafrikanischen Zusatzbörse A2X handelbar sind. Ab dem 6. Oktober soll die Zweitnotiz die Handelsliquidität verbessern und Investoren den Zugriff auf die Sibanye-Stillwater-Stammpapiere vereinfachen. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens lag zum Meldezeitpunkt bei 117 Milliarden Rand.

Das Primärlisting von Sibanye-Stillwater bleibt an der Johannesburg Stock Exchange (JSE) bestehen. Parallel dazu handelt der Konzern mit amerikanischen Hinterlegungsscheinen an der New York Stock Exchange (NYSE). Das emittierte Aktienkapital an der JSE wird durch die A2X-Listung nicht beeinflusst, für die keinerlei Gebühren anfallen.

Für die A2X-Plattform bedeutet dieser Schritt einen weiteren Gewinn: Mit der Aufnahme steigt die Anzahl der handelbaren Finanzinstrumente auf A2X auf 167, einschließlich 31 Titeln aus dem Top-40-Index, bei einer gemeinsamen Marktkapitalisierung von über 12 Billionen Rand.

Emittenten zeigen zunehmendes Zutrauen

Weitere Rohstoffunternehmen mit einem Zweitlisting auf A2X sind Harmony Gold, Impala Platinum, Gold Fields und AngloGold Ashanti. Somit verstärkt sich die Vertretung des Rohstoffsektors auf der alternativen Handelsplattform weiter.

Kevin Brady, CEO von A2X, äußerte sich in einer Mitteilung gegenüber Mining Weekly wie folgt: "Wir sind hocherfreut, Sibanye-Stillwater bei A2X willkommen zu heißen. Dieses Listing spiegelt das erstarkende Vertrauen der Emittenten in A2X als seriösen und kostengünstigen Sekundärmarkt wider und eröffnet Anlegern zusätzliche Optionen beim Zugang zu einem der bedeutendsten Minenunternehmen Südafrikas."

A2X unterliegt der Regulierung durch die Financial Sector Conduct Authority sowie die Prudential Authority auf Grundlage des Financial Markets Act. Für Investoren aus Deutschland ist dieser Aspekt bedeutsam, da sich das südafrikanische Börsenumfeld neben der etablierten JSE zunehmend über einen regulierten Zweitmarkt profiliert, der als preiswertere Handelsalternative auftritt.

Umfangreiches Rohstoff-Portfolio des Unternehmens

Sibanye-Stillwater zählt zu den größten Produzenten und Raffinerien von Platin, Palladium, Rhodium, Iridium und Ruthenium und gehört zugleich zu den führenden Goldförderern. Darüber hinaus werden Nickel, Chrom, Kupfer, Silber, Cobalt und Zink produziert. Das Unternehmen hat sich zudem in den Bereich der Förderung und Verarbeitung von Batteriemetallen begeben und seine Position in der Kreislaufwirtschaft durch den Ausbau von Recycling und Sekundärrohstoffgewinnung global gefestigt. Geografisch erstrecken sich die Aktivitäten über Südafrika, Nordamerika, Europa und Australien.

Verschiebungen im Aktionärskreis

Auch die Eigentümerstruktur des Minenkonzerns hat sich jüngst verändert. Am Montag, dem 28. September, ging bei Sibanye-Stillwater eine formelle Mitteilung ein, wonach der Gesamtbestand an Stammaktien, den JPMorgan Chase hält, auf 5,04 Prozent der gesamten ausgegebenen Stammpapiere gestiegen war. Dies geschah im Nachgang einer Meldung vom 18. September, der zufolge der Gesamtanteil der Stammaktien, den die UBS Group AG hält, auf 5,03 Prozent angewachsen war.

Beide Anteile liegen damit geringfügig über der Fünf-Prozent-Hürde, die in zahlreichen Rechtsordnungen eine Offenlegungspflicht nach sich zieht. Für Rohstoff-Anleger deutet dies auf ein verstärktes Interesse internationaler Großbanken an dem südafrikanischen Minenwert hin. Die Verbindung aus einer zusätzlichen Handelsmöglichkeit über A2X und einer veränderten Eigentümerbasis dürfte die Wahrnehmung der Sibanye-Stillwater-Aktie in den nächsten Wochen weiter steigern.

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