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Resolute Mining treibt Minenprojekte voran – Mali bleibt Risikofaktor

Resolute Mining kommt bei seinen Entwicklungsprojekten in Westafrika voran. Während die malische Mine Syama unter Druck bleibt, liefern Doropo und ABC in der Elfenbeinküste positive Fortschritte – für Rohstoff-Anleger ein Beispiel für die Risikostreuung i

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Resolute Mining treibt Minenprojekte voran – Mali bleibt Risikofaktor

Der an der australischen Börse ASX gelistete Goldproduzent Resolute Mining hat in seinem dritten Quartal (per 30. September) substanzielle Fortschritte bei den zentralen Erschließungs- und Explorationsvorhaben vermeldet. Zwar war der Berichtszeitraum zunächst von operativen Schwierigkeiten in Mali geprägt, jedoch liefen die Aktivitäten an allen anderen Standorten den Angaben zufolge planmäßig. „Mit den Ergebnissen dieses Quartals bin ich insgesamt zufrieden", erklärte Konzernchef Chris Eger.

Die gesamte Goldproduktion belief sich im Quartal auf 44.398 Unzen. Für Investitionen wurden im Berichtszeitraum 85,3 Millionen US-Dollar aufgewendet, aufgeteilt auf verschiedene Standorte: 18,6 Millionen Dollar entfielen auf Syama, 3,3 Millionen Dollar auf die Goldmine Mako im Senegal, 10,5 Millionen Dollar auf explorative Aufwendungen sowie 52,9 Millionen Dollar auf Doropo, die im Bau befindliche neue Mine des Unternehmens in der Elfenbeinküste.

Der operative Cashflow lag im Berichtszeitraum bei 55,8 Millionen Dollar – definiert als Zahlungsmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit vor Abzug von Investitionen, Exploration und Working Capital. Das Unternehmen weist zudem ein EBITDA von 64 Millionen Dollar aus, nach 128,5 Millionen Dollar im zweiten Quartal. Die Nettoliquidität betrug 276,1 Millionen Dollar, einschließlich Barmittel, kurzfristiger Geldanlagen und Barren im Wert von 330,3 Millionen Dollar. In Anspruch genommene Kreditlinien, die Doropo-Finanzierung sowie Ausrüstungskredite summierten sich auf 54,2 Millionen Dollar, gegenüber 15,2 Millionen Dollar im Vorquartal.

Syama unter Druck, Mako mit starker Leistung

Resolute hat die Jahresproduktionsprognose für den Konzern auf 205.000 bis 225.000 Unzen sowie die AISC-Spanne auf 2.250 bis 2.350 US-Dollar je Unze angepasst. Eger zufolge zeigte sich Mako weiterhin leistungsstark, während die Mine Syama in Mali unter einer langsameren als geplanten Tagebau-Förderrate, gestörten Lieferketten für untertägiges Sprengmaterial sowie Ausfällen der Verarbeitungsanlage litt.

Der CEO führte aus, dass die Verlagerung zusätzlicher Maschinen gegen Ende des Quartals beschleunigt wurde und die Inbetriebnahme des Projekts zur Sulfid-Umwandlung in Syama fortgesetzt werde. Das Unternehmen konzentriere sich darauf, die Produktion im Schlussquartal zu erhöhen.

Doropo und ABC auf Kurs

Doropo entwickle sich laut Eger termingerecht und im Budgetrahmen. Das Vorhaben sei vollständig finanziert; 260 Millionen Dollar an lokalen Krediten seien gesichert. Im dritten Quartal kamen die Erdbewegungen in den zentralen Bereichen voran, Auftragnehmer wurden weiter mobilisiert, Betonierarbeiten begannen, und wichtige Beschaffungspakete für Ausrüstung und Infrastruktur wurden vergeben. Das Projekt verzeichne weiterhin keine Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen; die Belegschaft vor Ort sei auf über 600 Personen angewachsen.

Am ABC-Projekt von Resolute, gleichfalls in der Elfenbeinküste, absolvierte der Konzern im Quartal rund 24.000 Bohrmeter zur Ressourcenauffüllung. Das Programm soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Diese Maßnahmen sollen gemeinsam mit laufenden metallurgischen, umwelt- und sozialbezogenen Studien das Projekt weiterbringen, um eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung sowie die nächste Phase der Machbarkeits- und Genehmigungsverfahren zu erreichen.

Für Rohstoff-Anleger ist die Aktie von Resolute Mining vor allem als Goldproduzent mit starkem Afrika-Bezug von Interesse. Die operative Lage in Mali verdeutlicht exemplarisch die Gefahren, mit denen Minenunternehmen in dieser Region konfrontiert sind – von Versorgungsengpässen bis zu regulatorischen Unwägbarkeiten. Umso bedeutender ist die Streuung der Risiken über Vorhaben wie Doropo und ABC in der Elfenbeinküste.

„Wir gehen mit der Erwartung eines starken Jahresendes in das letzte Quartal", so Eger. Der Fokus liege weiterhin auf der Ertragssteigerung in Syama, der Inbetriebnahme des Sulfidumwandlungsprojekts, der Aufrechterhaltung des Tempos bei Doropo, der Fortführung des Projekts zur Lebensdauerverlängerung in Mako sowie dem Abschluss der Auffüllbohrungen am ABC-Standort.

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