ANZEIGE

QIMC durchbricht 30-Prozent-Marke: Rekordwasserstoff in 413 Metern Tiefe am Bennett Hill

QIMC hat in der Bohrung DDH-26-05 am Bennett-Hill-Projekt mit 30,0 Prozent Wasserstoff in 413 Metern Tiefe einen neuen Firmenrekord aufgestellt und damit die bisherige Bestmarke von 27,8 Prozent übertroffen. Das Unternehmen plant die Fortsetzung der Bohru

3 Min
QIMC durchbricht 30-Prozent-Marke: Rekordwasserstoff in 413 Metern Tiefe am Bennett Hill

Quebec Innovative Materials Corp. (QIMC) hat an seinem Projekt für natürlichen Wasserstoff in Bennett Hill, Nova Scotia, einen neuen Unternehmensrekord erzielt. In der Diamantkernbohrung DDH-26-05 registrierte das Unternehmen 30,0 Prozent H₂ in 413 Metern Tiefe. Damit wird die bisherige Bestmarke von 27,8 Prozent bei 374 Metern aus dem vorherigen Bohrlochabschnitt klar übertroffen.

Den Angaben des Unternehmens zufolge handelt es sich beim Abschnitt von 380 bis 413 Metern um die kräftigste Abfolge hochkonzentrierter Wasserstoffmessungen, die QIMC am Bennett Hill bislang nachweisen konnte. Von den zwölf entnommenen Probenstellen wiesen mindestens elf einen zweistelligen Wasserstoffgehalt auf, neun lagen sogar über der 20-Prozent-Schwelle. Die Gaszusammensetzung bleibt dabei bemerkenswert sauber: CH₄ lag in sämtlichen berichteten Proben bei 0,0 Prozent, CO₂ bei maximal 0,1 Prozent.

Druckbeaufschlagtes Freigas unterhalb der Messzone

Direkt unterhalb des analysierten Berichtsbereichs zwischen etwa 413 und 416 Metern dokumentierte das Bohrteam druckbeaufschlagtes Freigas, das bis an die Oberfläche aufstieg. Das vor Ort installierte Wasserstoffwarnsystem wurde dadurch aktiviert. Nach einer kurzen Unterbrechung versuchte die Mannschaft, die Arbeiten fortzusetzen; beim Einleiten von Bohrspülung zeigte sich jedoch erneut ein erhöhter Druck. Sichtbares Freigas gelangte abermals an die Oberfläche, löste weitere Alarme aus, und anschließend trat druckbeaufschlagtes Wasser zutage.

Die Proben aus dem Bereich von 380 bis 413 Metern weisen durchweg hohe Konzentrationen auf. Zu den Spitzenwerten zählen unter anderem:

  • 25,7 % H₂ bei 380 Metern
  • 11,5 % H₂ bei 383 Metern
  • 22,4 % H₂ bei 386 Metern
  • 25,7 %, 28,4 % und 26,8 % H₂ bei 389 Metern
  • 21,3 % H₂ bei 392 Metern
  • 29,5 % H₂ bei 395 Metern
  • 25,7 % H₂ bei 398 Metern
  • 15,8 % H₂ bei 401 Metern
  • 4,0 % H₂ bei 404 Metern
  • 26,8 % H₂ bei 407 Metern
  • 23,5 % H₂ bei 410 Metern
  • 30,0 % H₂ bei 413 Metern

Zusammen mit den zuvor gemeldeten Werten von 19,1 Prozent bei 368 Metern, 25,1 und 27,8 Prozent bei 374 Metern sowie 10,4 und 12,1 Prozent bei 377 Metern definiert der neue Abschnitt eine anhaltende Hochkonzentrationszone. Diese erstreckt sich über einen Bereich von rund 368 bis 413 Metern Tiefe und stellt die stärkste Sequenz dar, die QIMC am Standort bislang angetroffen hat.

CEO zur Bedeutung der Ergebnisse

John Karagiannidis, Präsident und CEO von QIMC, unterstrich die Beständigkeit der Messungen: „Elf der 12 Probenentnahmestellen zwischen 380 und 413 Metern wiesen mindestens eine zweistellige Wasserstoffmessung auf, und neun erbrachten Spitzenkonzentrationen oberhalb von 20 Prozent." Die Freigas-Beobachtungen unmittelbar unterhalb des Abschnitts seien für die technische Bewertung von besonderer Relevanz.

QIMC beabsichtigt, die Bohrung DDH-26-05 mit angepasster Bohrtechnik und Betriebsverfahren fortzusetzen, die den beobachteten Gas- und Druckverhältnissen Rechnung tragen. Zudem prüft das Unternehmen den Einsatz geeigneter Ausrüstung und Verfahren, um Druck- und Gasdurchflussmessungen im Rahmen der nächsten technischen Bewertungsphase zu ermöglichen. Die operativen Beobachtungen werden gemeinsam mit der Geochemie des Bohrschlammgases, der geologischen Dokumentation und den strukturellen Informationen ausgewertet.

Aus geologischer Sicht liegen die tieferen Ergebnisse innerhalb der Fortsetzung einer strukturell komplexen Umgebung. Frühere Dokumentationen identifizierten deformierten, fragmentalen und graphithaltigen Schluffstein, der ab rund 368 Metern mit hohen Wasserstoffkonzentrationen in Verbindung stand. In Kombination mit zuvor dokumentierten Freigas-Beobachtungen und Verlusten an Bohrspülung liefern die neuen Daten laut QIMC zusätzliche Hinweise zur Bewertung der Gasbeweglichkeit und der Rolle von Stör- und Scherzonen im Bennett-Hill-System. Für Rohstoffanleger sind dies vielversprechende Signale, da sich das Vorkommen als potenziell ergiebige natürliche Wasserstoffquelle zu profilieren scheint.

QIMCNatürlicher WasserstoffBennett HillDdh-26-05Wasserstoff-RekordNova ScotiaFreigasBohrergebnis

Meistgelesene News

  1. BRICS-Staaten fordern Ende der Sanktionen – Auswirkungen auf Rohstoffmärkte
  2. USA Rare Earth startet 1,2-Milliarden-Dollar-Magnetwerk in South Carolina
  3. Trumps Exportbremse: Droht ein US-Verbot für Diesel und Benzin?
  4. Aya Gold & Silver: Boumadine-Projekt nun mit 3,5 Milliarden Dollar bewertet
  5. Galantas trennt sich von Omagh-Beteiligung und setzt voll auf Chile

Disclaimer